<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835</id><updated>2012-02-03T23:20:00.509-08:00</updated><title type='text'>SY PRESENT Basel</title><subtitle type='html'>Fotoalben - http://picasaweb.google.de/present.basel</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>22</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-2050769638204842006</id><published>2009-09-12T05:26:00.000-07:00</published><updated>2009-09-12T05:38:41.686-07:00</updated><title type='text'>The Matumau Lodge, Mulu National Parc, Sarawak, Borneo, Malaysia</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/SquVpBJFZdI/AAAAAAAACY8/WYqpxbkAtQo/s1600-h/LodgeFoye.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380558711737902546" border="0" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/SquVpBJFZdI/AAAAAAAACY8/WYqpxbkAtQo/s320/LodgeFoye.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/SquVoqHEEJI/AAAAAAAACY0/3_Yq4m2Jkxw/s1600-h/LodgeTerasse.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380558705555411090" border="0" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/SquVoqHEEJI/AAAAAAAACY0/3_Yq4m2Jkxw/s320/LodgeTerasse.JPG" /&gt;&lt;/a&gt; The Matumau Lodge, Mulu National Parc, Sarawak, Borneo, Malaysia&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Matumau Lodge findet nur, wer gebucht hat und erwartet wird. Dies ist erstaunlich. Das Gasthaus befindet sich nähmlich genau drei Gehminuten vom Flughafen Mulu entfernt und ist lediglich von einem einzigen grossen Busch verdeckt.&lt;br /&gt;Wir sind angekommen im Regenwald und hier ist die Optik etwas anders.&lt;br /&gt;Schreitet man auf einem schmalen Holzsteg durch ob genannten Busch, dann eröffnet sich der Blick auf einen Obstgarten. Rambutan, Mango, Kokos, Sago, Mangostin, Bananen und uns viel Unbekanntes aber Essbares ist angepflanzt und am wachsen. Ein Haus aus Holz mit einer grossen Veranda steht auf Pfählen.  Über die breite Treppe gehts bequem hinein. Durch die Tür getreten, erreicht man das Herz des Hauses. Eine Bibliothek, bequeme Sessel, eine Informationstheke, zwei grosse Esstische und eine moderen Küche und dies alles auf einer Fläche von mehr als 200 Quadratmetern. Riesig und sehr einfach.&lt;br /&gt;Die acht Gästezimmer befinden sich in einem quadratischen Anbau rund um einen kleinen Innenhof.  Alle einfach aber schön. WC und Dousche grosszügig angelegt. Nur, wer douscht, der nimmt dem Haus den ganzen Strom weg. Also, wenn ich gemütlich am Essen oder Lesen bin und irgend jemand douscht, dann wird es dunkel.... oder umgekehrt. Hinter dem Haus fliesst der Fluss.&lt;br /&gt;Ich habe gelernt, dass im Fluss gebadet und gewaschen wird. Also mache ich es wie die hiesigen Leute. Ich wickle mich züchtig in einen Sarong und nehme meine Seife und meine dreckige Wäsche mit. Zuerst wate ich ins kühle Nass und wasche mich gründlich unter meinem Sarong, dann stehe ich knietief im Wasser und wasche die Kleider, dann wir alles im klaren Wasser gespült. Zum Schluss gilt es, den nassen Sarong diskret mit einem trocken auszutauschen. Et voi la. Wäsche und Eva sauber.&lt;br /&gt;In der Lodge werden wir verwöhnt. Gebratenes Farnkraut (oder mit Knoblauch gedünstet), wilder Reis, Früchte aus dem Garten und Eierspeisen. Alles frisch. Die Bibliothek ist klein, aber sehr fein. Alles, was es zu Wissen gibt über Sarawak gestern, heute und morgen ist da.&lt;br /&gt;Bruno Manser, der Basler Umweltaktivist, der sein Leben dem Schutz der Regenwälder Borneos verschrieben hat, ist für seine Mission vor einigen Jahren hier in der Gegend verschollen. Wir sind vertraut mit seinen Aufsehen erregenden Protesten, welche nicht nur Menschen in der Schweiz, sondern Europaweit sensibilisiert haben gegen den Raubbau, der hier Mensch, Tier und Wald vernichtet für den Profit einiger weniger... (Politiker, Businessmen, Clans, oder Companies?). In der Bibliothek findet sich alles umd mehr zum Thema. Bruno ist im Hause sehr präsent.&lt;br /&gt;Fortschritt ist ebenso unumgänglich wie der Tod. Die Frage stellt sich nur um die Qualität.&lt;br /&gt;Hier im Regenwald (dem traurigen Resten) stellt sich die Frage ob die Kinder hungern, weil der Wald vernichtet wird, oder weil sich die Eltern dem Fortschritt nicht stellen mochten.&lt;br /&gt;Ein Vater erzählte, dass er jahrelang mit dem Kopf an eine Mauer geschlagen hat (protestiert), bis er wegen seinen Kindern nicht mehr konnte. Der Wald wurde uns genommen und nun müssen wir weiterleben. Solidarität war selbstverständlich, bis die Kleinen da waren. Und dann sah ich, dass ich nicht für meine Vergangenheit, sondern für die unmittelbare Zukunft meiner Kinder kämpfen muss. Es ist nicht an mir die Welt zu retten. Wir Menschen des Waldes können nicht umgehen mit Gewalt.&lt;br /&gt;Das schlechte Gewissen versagt zu haben im Kampf für den Wald verzehrt und verzerrt. Es lähmt. Ein von der Regierung neu gebautes Langhaus bietet ausser einem Regenschutz nichts. Wo ist Bruno?&lt;br /&gt;Der Besuch des Nationalparkes hat uns gut getan. Die Matumau Lodge ist perfekt für einen „chill out“. Gemütliche Spaziergänge und Bootsausfüge (die Boote sehen aus wie Weidlinge auf dem Rhein), das Beobachten des Lebens am Fluss, das Bestaunen der Baumriesen des Regenwaldes war nach unserem Gusto. Wir sehen zu wie mehr als eine Million Fledermäuse bei Sonnenuntergang aus den gigantischen Tropfsteinhöhlen fliegen. Wie schwarze spiralförmige Wolken (erinnert an die Papstwahl). Darüber kreisen Falken, die sich nun ihr Abendessen holen. Kaum umschliesst Dunkelheit den Wald, da beginnt ein orbetäubendes Konzert. Dass der Dschungel bei Nacht so laut ist, hätte ich mir nie vorstellen können. Frösche, Nachtvögel, Grillen (oder ähnlich) und kleine Säugetiere, quacken, quitschen, rapsen, japsen, schmettern, heulen, trommeln, pfeiffen und brüllen. Concerto grosso molto furioso.&lt;br /&gt;Sehr empfehlenswert:&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.thematumau.com/"&gt;www.thematumau.com&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/SquT846NejI/AAAAAAAACYs/Yg5IyVDJgIw/s1600-h/Falter+MiriSept2009.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380556854102161970" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/SquT846NejI/AAAAAAAACYs/Yg5IyVDJgIw/s320/Falter+MiriSept2009.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/SquT8X0X4BI/AAAAAAAACYk/ZKKtt2KFE68/s1600-h/Holz+or+Tier.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; MARGIN: 0px auto 10px; WIDTH: 320px; DISPLAY: block; HEIGHT: 240px; CURSOR: hand" id="BLOGGER_PHOTO_ID_5380556845219307538" border="0" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/SquT8X0X4BI/AAAAAAAACYk/ZKKtt2KFE68/s320/Holz+or+Tier.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/SquT75VyppI/AAAAAAAACYc/axsuGNcWn_U/s1600-h/Hol+orTier2.JPG"&gt;&lt;img style="TEXT-ALIGN: center; 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Ein Ventilatort&lt;br /&gt;reicht schon um der Feuchtigkeit den Garaus&lt;br /&gt;zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das tönt langweilig. Doch ich darf gestehen,&lt;br /&gt;dass es der erste Tag seit Langem ist, der so&lt;br /&gt;viel Regen beschert. Und der ist für das Land.&lt;br /&gt;bitternötig. Zudem habe ich schon seit einigen&lt;br /&gt;Wochen ein Landdomizil bei meiner Indischen&lt;br /&gt;Gastfamilie. Tageweise bin ich dort und geniesse&lt;br /&gt;die vollvegetarische Kost mit drei mal täglich&lt;br /&gt;Curry.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-2140918572114360139?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/2140918572114360139/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=2140918572114360139' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/2140918572114360139'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/2140918572114360139'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2008/08/tagebuch-aus-dem-monsun.html' title='Tagebuch aus dem Monsun'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/SJmEm1kp0wI/AAAAAAAAA3A/cX4Y7Km4ecI/s72-c/Rolfathome.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-3012257832919548757</id><published>2008-07-27T02:38:00.000-07:00</published><updated>2008-07-27T02:38:17.400-07:00</updated><title type='text'>Nadias angels</title><content type='html'>&lt;div style="MARGIN: 0px auto 10px; TEXT-ALIGN: center"&gt;&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/SIxCCFTzuBI/AAAAAAAAA2M/kJxhmwsRC4E/s1600-h/bis+Port+Ghalib+080.jpg"&gt;&lt;img alt="" src="http://bp1.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/SIxCCFTzuBI/AAAAAAAAA2M/kJxhmwsRC4E/s320/bis+Port+Ghalib+080.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div style='clear:both; text-align:CENTER'&gt;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-3012257832919548757?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/3012257832919548757/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=3012257832919548757' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/3012257832919548757'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/3012257832919548757'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2008/07/nadias-angels.html' title='Nadias angels'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/SIxCCFTzuBI/AAAAAAAAA2M/kJxhmwsRC4E/s72-c/bis+Port+Ghalib+080.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-4112707402950847026</id><published>2008-07-26T06:52:00.000-07:00</published><updated>2008-07-28T21:33:35.674-07:00</updated><title type='text'>Christmas at midsummer in India</title><content type='html'>&lt;a href="http://bp1.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/SI6cGsr7lEI/AAAAAAAAA2c/IPEI4CTi0eE/s1600-h/Edith.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5228287856312292418" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://bp1.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/SI6cGsr7lEI/AAAAAAAAA2c/IPEI4CTi0eE/s320/Edith.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span&gt;Edith at work&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/SIsyPgF18NI/AAAAAAAAA1M/ssXs8tGp6mA/s1600-h/P7040082.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://bp0.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/SIsyP6KMyNI/AAAAAAAAA1U/7zdjmwg5Keo/s1600-h/PC212103.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5227327041385056466" style="CURSOR: hand" alt="" src="http://bp0.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/SIsyP6KMyNI/AAAAAAAAA1U/7zdjmwg5Keo/s320/PC212103.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;a Christmastree made of garbage&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;21th of June 2008 I finally managed to visit the centre for therapy and education for disabled childern in India.&lt;br /&gt;It is located in the middle of a village between Chennai and Pondicherri not far from the famous rocktemples of Mamalapuram.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;This center was founded by the Duch nurse Fabien Schiereck and supported by “earth aid India”.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The reason why I desired to visit this NGO project goes back to last Christmas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I am sure that all the sailors of the “Vasco da Gama rally” will look back with joy to some special events wich took place in Port Ghalib last December. We together created a Christmas tree out of trash and garbage. This involved collecting garbage from the beach, painting, glueing, and a lot of phantasy and love. The result was a true trash-tree.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The manager of the luxery resort “Coral beach” gave us permission to invite his Hotel guests to observe our work. Finally we auctioned the best pieces of the tree and… belive it or not… we made 400 US dollars. Imagine, wealthy Egyptians buying their own garbage with joy. What a fun for all.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;We declared that the gain of the auction will be dedicated to this specific Earth aid India project.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;I was delighted to find one of the sailors at the little center. She, a experienced Duch therapist was treating a little boy. Whithin playing she got the baby to strech his crippeld little arms and feet.&lt;br /&gt;She itroduced me to Fabien, the founder of the center and I was invited to sit and watch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Currently 12 childern come on a regulare basis to te center. All of them a multiple handicaped. The little ones are hardly able to communicate but it is easy to observe that they enjoy each others company. In my eyes even more important is the fact, that the mothers get out of their isolation and get in touch with others suffering the same fate. Abandoned by their familys they have to survive. The center offers shelter and protection. The mums teach each other to live and to laugh. Every little target reached by one of the children is a reason to applaude and celebrate.&lt;br /&gt;An other sailor went out to visit the familys of the handicaped childern in theire villages. For him an easy target to fix a leacking roof. For the childern and the mums a great present.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;The 400 Dollars were well invested in this center and its future developement.&lt;br /&gt;So I wish all the Vasco da Gama ralliers a happy memory to Christmas 2007.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Best regards from India&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eva&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Read websites:&lt;br /&gt;Earth India &lt;a href="http://www.earthaidholland.nl/"&gt;http&lt;span&gt;://www.earthaidholland.nl/&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Alondra &lt;a href="http://www.alondrasailing.com/india/index.htm"&gt;http://www.alondrasailing.com/india/index.htm&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-4112707402950847026?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/4112707402950847026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=4112707402950847026' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/4112707402950847026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/4112707402950847026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2008/07/christmas-at-midsummer-in-india.html' title='Christmas at midsummer in India'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://bp1.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/SI6cGsr7lEI/AAAAAAAAA2c/IPEI4CTi0eE/s72-c/Edith.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-6065674468692849909</id><published>2008-03-14T07:38:00.000-07:00</published><updated>2008-03-14T07:49:11.688-07:00</updated><title type='text'>Sudan</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qQMv7Ll6I/AAAAAAAAAcM/Ahfp3Ud2CRQ/s1600-h/Sudan+028.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177609270313326498" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qQMv7Ll6I/AAAAAAAAAcM/Ahfp3Ud2CRQ/s320/Sudan+028.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qQM_7Ll7I/AAAAAAAAAcU/mjzdEQHk-rY/s1600-h/Sudan+042.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177609274608293810" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qQM_7Ll7I/AAAAAAAAAcU/mjzdEQHk-rY/s320/Sudan+042.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qQNP7Ll8I/AAAAAAAAAcc/6x79xjcI9MQ/s1600-h/Sudan+049.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177609278903261122" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qQNP7Ll8I/AAAAAAAAAcc/6x79xjcI9MQ/s320/Sudan+049.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qPTf7Ll2I/AAAAAAAAAbs/r-1Nve_6zkI/s1600-h/Sudan+004.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177608286765815650" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qPTf7Ll2I/AAAAAAAAAbs/r-1Nve_6zkI/s320/Sudan+004.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qPTv7Ll3I/AAAAAAAAAb0/T77ftpM6N2A/s1600-h/Sudan+053.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177608291060782962" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qPTv7Ll3I/AAAAAAAAAb0/T77ftpM6N2A/s320/Sudan+053.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qPT_7Ll4I/AAAAAAAAAb8/jdqoKggRdzg/s1600-h/Sudan+053.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qPT_7Ll5I/AAAAAAAAAcE/hTVRKoZ_fUI/s1600-h/Sudan+045.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177608295355750290" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qPT_7Ll5I/AAAAAAAAAcE/hTVRKoZ_fUI/s320/Sudan+045.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Suakin im Sudan.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Sudan ist flächenmässig das grösste Land des Afrikanischen Kontinentes. Es gehört zu den ärmsten der Welt. Das Jahreseinkommen beträgt im Durchschnitt 200 Dollar. Die Bevölkerungsdichte ist gering. Gerade mal 11 Einwohner pro Quadratkilometer.&lt;br /&gt;Die Hauptstadt Karthum liegt weit weg von der Kueste und weit weg ist auch die internationale Politik. Sudan ist in den Schlagzeilen wegen der Darfour Katastrophe und einem unsäglichen Genozid. Hier in Suakin funktionierte der Sklavenmarkt bis 1947 und brachte der Stadt Reichtum und Schönheit. Heute ist der Ort ein „gottverlassenens Nest“. Bitterarm und von morbider Faszination.&lt;br /&gt;Komisch, aber wir fuehlen uns hier irgendwie willkommener und sicherer als in Ägypten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der erste Kontakt mit den Menschen hier bescherte uns einen veritablen Kulturschock.&lt;br /&gt;Nachdem wir uns mit dem Schiff vorsichtig durch die Riffe hindurch getastet hatten, warfen wir den Anker vor Mohammed Quol. Durch den Feldstecher hatten wir schon beobachtet, dass die Kueste hier besiedelt ist. Auf einem halb verrotteten Kai standen Männer und Buben in weissen Kaftanen und winkten uns aufgeregt zu.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einem fröhlichen Saamam Aleikum sagten wir „Gruezi“ und darauf erhielten wir ein vielstimmiges Aleikum Saalam. Das Tor zum Dorf war offen. Aus Treibgut gezimmerte Häuser mit Zäunen aus vertrockneten Dornenbüschen, isoliert mit altem Pappkarton hingestellt in die Wüste. In den Vorgärten springen Ziegen herum, einige Dromedare hocken an Pfählen angebunden, etliche Katzen und wenige ausgemergelte Hunde lungern herum. Rundherum ist Afrikas Steppe. Nichts ist angepflanzt. Die Erde ist rot und schwer, aber unfruchtbar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir bemerken, dass die Häuser nummeriert sind. Eine junge Frau winkte. Ich ging hin um zu grüssen und sah, dass sie schwanger ist. Auf ihren Bauch deutend rief ich „Mashallah“ was so viel wie „wie schön“ heisst. Darauf hin kamen zwei weitere schwangere Frauen. Zu dritt präsentierten sie stolz ihre Bäuche. Alle waren in simple, farbige Saris gehüllt. Wir tauschten Höflichkeiten aus, in Form von Lächeln. Bist Du verheiratet, lautet die Frage, nachdem man sich nach dem Namen und dem Woher erkundigt hat. Ja, seit 20 Jahren. Und warum hast Du kein Henna auf deinen Füssen und Händen? Ich erklärte, dass wir Henna in unserem Land nicht kennen. Das war ein Grund zur Aufregung. Kopfschütteln und Zunge schnalzen, erntete ich. Du kommst aus einem barbarischen Land, fanden die drei Frauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kinderlachen wies uns den weitern Weg durchs Dorf. Wir fanden das Schulhaus und es war gerade Pause. Die Kinder umzingelten uns jubilierend. Abwechslung. Wath is your name? Where do you come from. Die Kinder posierten stolz vor unserer kleinen Kamera. Die Lehrer namens gelassen. Die Crew der Holländischen Segeljacht ALONDRA war auch auf dem Schulhof. Auf ihr fährt als Deckshand eine junge Südafrikanische Musikerin. Spontan begann sie an zu singen und die Kinder fielen sofort und mit grosser Begeisterung mit ein. Es wurde ausgelassen getanzt, geklatscht und gesungen. Nadia versprach am Nachmittag mit der Gitarre vorbeizukommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nadias Konzert in der kleinen Schule von Mohammed Quol wird niemand vergessen, der dabei war. Die Kinder flippten aus, wie die Beatles Fans in den späten 60er Jahren. Alle waren in den besten Kleidern. Auch die wenigen Männer im Dorf gesellten sich zum fröhlichen Reigen. Nur der Dorfpolizist war muffig. No Fotos, befahl er. Schade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich schlich mich aus dem Konzert davon und erhielt eine weitere spontane Einladung von Frauen, mich zu ihnen hinzusetzen. Ich fragte sie, warum sie nicht auch Nadias Konzert sehen wollen? Weil wir Araberinnen sind, lautete die Antwort. Verwirrt schüttelte ich den Kopf. Wir Araberinnen dürfen hören, aber wir dürfen nicht sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lange hab ich darüber nachgedacht und bin zum Schluss gekommen; wem das Sehen verboten ist, sieht meist scharf. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-6065674468692849909?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/6065674468692849909/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=6065674468692849909' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/6065674468692849909'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/6065674468692849909'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2008/03/sudan.html' title='Sudan'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qQMv7Ll6I/AAAAAAAAAcM/Ahfp3Ud2CRQ/s72-c/Sudan+028.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-3525165593329133486</id><published>2008-03-14T07:27:00.000-07:00</published><updated>2008-03-14T07:33:29.016-07:00</updated><title type='text'>Murphy an Bord</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qMgP7Ll1I/AAAAAAAAAbk/8jrUfiic5Rk/s1600-h/Sudan+088.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5177605207274264402" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qMgP7Ll1I/AAAAAAAAAbk/8jrUfiic5Rk/s320/Sudan+088.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Herrliches Segeln mit Murphy an Bord&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 2. Januar 2008 am Zollsteg in Port Ghalib, Ägypten wurden wir von freundlichen Beamten mit dem Ausreise Stempel in den Pässen verabschiedet. Gute zwei Monate hatten wir in diesem vielschichtigen Land verbracht.&lt;br /&gt;Am Morgen des nächsten Tages liefen wir in der frühen Morgendämmerung aus. Die geplante Etappe sollte uns direkt in den Sudan bringen. Das Schiff auf Hochglanz poliert und alle Tanks voll, frisches Brot und reichlich Gemüse und Früchte an Bord. Käpten und Crew bester Laune.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schon bald segelten wir munter unter dem Parasailor (moderner Spinaker) fast so schnell, wie der Wind.&lt;br /&gt;Segeln ist halt doch schöner als Fliegen, fanden wir.&lt;br /&gt;Wir hatten Zeit zu faulenzen. Steht das Segel, dann gibt es ausser Gucken nicht mehr viel zu tun. Der Käpten wird dann rührig und tut Dinge, wie in Bilgen schauen, die seit immer trocken waren. Heute waren sie NICHT trocken…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10 Liter Wasser (Salziges) plätscherte. Die Leckage war schnell gefunden. Die Dichtung des Propeller Schaftes tropfte. Jegliche Theorien, dass sich da vielleicht ein schnell wachsender, kleiner Muschel-Terrorist oder ähnlich, welcher von selber flüchten würde, ein verirrtes Sandkorn oder das Wunder der Selbstheilung erwiesen sich als Wunschdenken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und PRESENT segelte schnell und bequem. Mit dem Wasser schöpfen wechselt wir uns ab. Alle Stunden circa 3 Liter. Nicht lebensgefährlich, aber unangenehm. Der Sonnenuntergang war sensationell schön. Spinacker runter und Genua raus. Und weiter ging die flotte Fahrt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schalteten die Positionslichter ein und obwohl der Schalter an war, war da kein Licht. Mittlerweilen hatte er Wind auf über 20 Knoten aufgefrischt und die Wellen kamen auch immer etwas höher. Der Käpten krabbelte in die Bugspitze (Schwimmweste und gut angebunden) und sah, dass die Birnen in Takt sind. Also ein Problem mit den Kontakten. Nicht ganz einfach bei Nacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Via Funk informierten wir, dass wir keine Lichter haben und sofort meldete sich die Holländische Yacht „Alondra of London“. Alondra änderte den Kurs und schloss schnell zu uns auf. Sie fuhr dicht vor uns und leuchtet für uns. PRESENT segelte mit gereffter Genua durch die Nacht.&lt;br /&gt;Da eh immer einer von uns auf Wache ist, war das stündliche Wasserschöpfen an sich kein Problem. Die Schweinerei mit dem Salzwasser im Schiff hingegen schon. Der Schweizerische Puritaner ist da nicht gerade hilfreich. Fünf Minuten schöpfen und dann zehn Minuten putzen. Unsere kostbaren Wasservorräte wurden sinnlos verputzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sonnenaufgang präsentierte sich in Pastell. Alpenglühen im Meer,- dem roten Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wind blies noch immer stetig direkt von hinten in die Segel und wiederum setzten wir den Parasailor. PRESENT machte unglaublich schnelle Fahrt. Wir schöpften Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir waren nun schon mehr als 24 Stunden unterwegs und die Servicebatterie meldete Durst nach einigen frischen Ampers. No Problem. Der Generator bringt die notwendige Energie. Nicht an diesem schönen Morgen. Der Generator lief wohl, aber er fütterte die Batterie nicht. Immer noch kein Problem, dafür haben wir ja noch den grossen Schiffsmotor. Der lief brav an, aber auch er liess die Batterie kalt. Dazwischen schöpften wir Salzwasser aus der Bilge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da die Navigation auf dem Schiff hauptsächlich über den PC gemacht wird, welcher wiederum an von der Servicebatterie gespiesen wird, mussten wir neben dem Wasserschöpfen und Segeln auch noch die gute alte Handnavigation vorbereiten. Eine Überseglerkarte, die Wegpunkte aus dem Pilot-Buch, der Peilkompass wurden subito entstaubt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch das Fummeln am Propellerschaft hatte sich ein Verbindungskabel zum Alternator gelöst Die Batterie erholte sich schnell (und wir auch). Die Kontakte zu den Positionslichtern waren auch bald sauber gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 10 Uhr liessen wir uns nieder zu einem guten Frühstück. Delfine schwammen rund um uns rum. Segeln ist halt wunderschön. Und dann ging wieder einer Wasser schöpfen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 55 Stunden passierten wir die Grenze zu Sudan und kurze Zeit später liessen wir den Anker fallen in der wild romantischen Bucht „Kor el Marob“.&lt;br /&gt;. &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-3525165593329133486?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/3525165593329133486/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=3525165593329133486' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/3525165593329133486'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/3525165593329133486'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2008/03/murphy-bord.html' title='Murphy an Bord'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9qMgP7Ll1I/AAAAAAAAAbk/8jrUfiic5Rk/s72-c/Sudan+088.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-1945435883101271571</id><published>2008-03-12T07:39:00.000-07:00</published><updated>2008-03-12T07:49:14.020-07:00</updated><title type='text'>das rote Meer</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9fs0_7LlzI/AAAAAAAAAbU/KlH9A2UtG6Q/s1600-h/Sua.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5176866691942684466" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9fs0_7LlzI/AAAAAAAAAbU/KlH9A2UtG6Q/s320/Sua.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9fs1f7Ll0I/AAAAAAAAAbc/yJ8KyE6LHjA/s1600-h/Sudan+088.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5176866700532619074" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9fs1f7Ll0I/AAAAAAAAAbc/yJ8KyE6LHjA/s320/Sudan+088.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Das Rote Meer, Zusammenfassung einer spannenden Reise&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;Cirka 80% aller Segeljachten passieren das Rote Meer von Süden nach Norden. Für sie ist der „Bab el Mandeb“ (Arabisch für das Tor der Tränen) der Eingang in eine enge, lange, mühsame und nicht ungefährliche Strecke bis nach Port Suez.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für uns ist das Tor der Tränen der Ausgang. Wir sind durch. 1400 Meilen weit sind wir gereist, mehr als 70% unter Segeln. Dreieinhalb Monate haben wir uns Zeit gelassen und das war gut so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gnadenlos, sagt der Käpten und wenn ich in den Kühlschrank schaue, dass muss ich ihm zustimmen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Käpten spricht von den langen Starkwindperioden, von der steilen, kurzen See, von den Korallenriffen, der Gegenströmung und den ungenauen Seekarten.&lt;br /&gt;Für mich ist der Anblick des abgetauten, leeren Kühlschranks gnadenlos. Eine Orange, ein Rest eines Kohlkopfes und reichlich Zwiebeln und Knoblauch repräsentieren die Frischprodukte. Gnadenlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schauen wir zurück dann haben sich starke Bilder in unseren Köpfen festgesetzt.&lt;br /&gt;Die aussergewöhnlichen Ankerplätze (Marsas) welche man erreichen kann durch schmale, enge Passagen durch Korallenriffe. Rundherum Wüste. Keine Wellen mögen rein, aber der Wind pfeift ungebremst. Delfine, Rochen und jede Menge farbige Fische tummeln sich ums Boot.&lt;br /&gt;Das Meer ist sehr fruchtbar. Der Schiffsrumpf ist voll bewachsen mit Algen, Muscheln und Seegras. Putzen ist im warmen, klaren Wasser nicht übel, aber es nützt wenig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die umwerfenden Sehenswürdigkeiten Ägyptens. Das mühsame Spiesrutenlaufen auf den Märkten in den touristisch erschlossenen Orten wie Hurghada. Klebrige Teppichhändler und Bakschisch heischende „Offizielle“.&lt;br /&gt;Das sind Erinnerungen an den Norden des Roten Meeres.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im mittleren Teil sind es die wilden und einsamen Küstengebiete. Der stetige und steife Nordwind. Viele Meilen segeln wir, ohne je ein anderes Schiff vor die Augen zu bekommen. In diesen kargen Gebieten hat es nicht einmal Fischer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sudan mit seinen sanften, liebenswürdigen Menschen. Hochgewachsen und gertenschlank. Die Gesichtzüge fein geschnitten und darin die lebhaften, grossen braunen Augen. Die in Trümmer liegenden aus Korallen gebaute Stadt Suakin. Die Ruinen zeugen von grossem verflossenem Reichtum. Pollution ist kein Thema, das Land ist zu spärlich bevölkert und mausarm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das gemächliche Reisen in Richtung Süden, erlaubt es den Wandel der Vegetation zu beobachten. Vom Nichts hin zum spärlichen Grün hin zu den üppigen Mangrovenwäldern im Süden Eritreas. Der Regen in der Konvergenzzone. Bis dahin Wind aus Nord und von das aus Wind aus Süd. Es wird immer wärmer und ab 14 Grad nördlicher Breite ist in der Nacht das gewaltige Sternbild „Kreuz des Südens“ zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Bab el Mandeb passieren wir in der ersten Flaute seit Monaten unter Motor. Die steilen, schwarzen Hänge der vulkanischen Küste Jemens tauchen auf. Und plötzlich beginnt das bis anhin spiegelglatte Meer an zu schäumen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Schiff vibriert kurz und dann haben wir die Schwelle zum Golf von Aden passiert. Das Meer liegt wieder ruhig und glatt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-1945435883101271571?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/1945435883101271571/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=1945435883101271571' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/1945435883101271571'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/1945435883101271571'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2008/03/das-rote-meer.html' title='das rote Meer'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R9fs0_7LlzI/AAAAAAAAAbU/KlH9A2UtG6Q/s72-c/Sua.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-6342414767081269233</id><published>2007-12-23T10:03:00.000-08:00</published><updated>2007-12-23T10:21:06.846-08:00</updated><title type='text'>Ägypten</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26mdHOkrSI/AAAAAAAAAa8/pmanBl039UI/s1600-h/bis+Port+Ghalib+056.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5147234443217644834" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26mdHOkrSI/AAAAAAAAAa8/pmanBl039UI/s320/bis+Port+Ghalib+056.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26md3OkrTI/AAAAAAAAAbE/DzosL_dgR5U/s1600-h/bis+Port+Ghalib+057.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5147234456102546738" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26md3OkrTI/AAAAAAAAAbE/DzosL_dgR5U/s320/bis+Port+Ghalib+057.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26meHOkrUI/AAAAAAAAAbM/6PZjaQMJNdk/s1600-h/bis+Port+Ghalib+050.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5147234460397514050" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26meHOkrUI/AAAAAAAAAbM/6PZjaQMJNdk/s320/bis+Port+Ghalib+050.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Wir weilen seit mehr als zwei Monaten in einem Biblischen Land. Maria und Joseph sind vor ungefähr 2000 Jahren mit dem kleinen Jesus hier her geflüchtet vor Herodes Buben-Killer-Horden. Damals liebeäugelten die Römer mit der schönen Königin Cleopatra, die das fruchtbare Land am Nil regierte. Die Römer waren sehr beeindruckt von den hiesigen Baukünsten und unterliessen es die Tempel zu schleifen. Vielmehr fügten sie hinzu und dies auf adaptierte Weise. Osiris und Isis wurden nicht angetastet. Der den Beiden gweihten Tempel in Assuan ist ein Meisterwerk und zeigt die Heiligkeit der Familie auf eindrücklichste Weise. Da ist Mutter, Vater, Kind.&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26kzXOkrRI/AAAAAAAAAa0/RcG_ITDjpbQ/s1600-h/bis+Luxor+173.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5147232626446478610" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26kzXOkrRI/AAAAAAAAAa0/RcG_ITDjpbQ/s320/bis+Luxor+173.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26kXXOkrPI/AAAAAAAAAak/b9deoYkg2Jk/s1600-h/bis+Luxor+135.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5147232145410141426" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26kXXOkrPI/AAAAAAAAAak/b9deoYkg2Jk/s320/bis+Luxor+135.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26kX3OkrQI/AAAAAAAAAas/cuv9_JReV9s/s1600-h/bis+Luxor+174.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5147232154000076034" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26kX3OkrQI/AAAAAAAAAas/cuv9_JReV9s/s320/bis+Luxor+174.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Schlüssel des Lebens hat die Form eines Kreuzes mit einem Halbkreis obenauf (der Heiligenschein?).&lt;br /&gt;Immer wieder fragen wir uns, wann die Hochkulturen verloren gegangen sind.&lt;br /&gt;Das Ägypten, wie wir es jetzt erleben, ist so vielschichtig und so schwierig.&lt;br /&gt;70 Milionen Menschen leben im Land (gemäss offiziellen Angaben, die ich heute bezweifle). Alleine in Kairo und im Nildelta sollen es ungefähr 50 Milionen sein. Wo die anderen 20 Millionen sein sollen, ist für uns ein Rätsel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die wichtigsten Einnahmequellen des Landes sind der Suezkanal, Erdöl, Landwirtschaft und Tourismus.&lt;br /&gt;Gut hat es, wer Bauer am Nil ist (seit der Fertigstellung des Nasser-Staudammes wird’s aber auch für sie schwieriger). Ein Schweizer Bergbauer lebt härter.&lt;br /&gt;Vom Tourismus leben Wenige gut und Viele eher schlecht als recht. Der Kanal und das Erdöl nährt die Elite. Den Beduienen ist es eh wurscht, weil die Wüste so gross ist.&lt;br /&gt;Schlecht geht es der Masse, welche nirgends Fuss fassen kann. Kleine Händler, die einen festen Laden betreiben, haben in der Auslage ein Angebot, welche jeden Laden vor der Peristrojka in Russland füllig erscheinen lässt. Die fahrenden Kaufleute sind mit Eselskarren unterwegs. Doch wer soll kaufen?&lt;br /&gt;Hühner und Tauben auf dem Dach für die Glücklichen und das Nichts für die Unglücklichen. Wer für den Staat arbeitet, ist nicht auf der Sonnenseite sondern in der Zwickmühle. Der Lohn reicht fürs nackte Überleben. Doch immer noch besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach.Nun, wo sollen wir uns einordnen? Wir sind Beobachter und versuchen höfliche und zurückhaltende Gäste im Land zu sein. Meist gelingt das recht gut. Doch als Segler passen wir nicht ins Schema. Souvenierartikel, Teppiche und Schmuck interessieren uns nicht. Wir kaufen Früchte, Gemüse, Wasser und Reis ein. &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;Heute ist es mir passiert, dass der Gemüsehändler auf meine Frage nach den Preisen 30 Pfund (6 CHF) für ein Kilo Zwiebeln wollte, auf weitere Nachfrage wollte er für ein Kilo Orangen 20 (4 CHF) Pfund, dann für ein Kilo Karotten 10 Pfund und dann für eine Kilo Limonen 5 Pfund, also einen Franken. Nach so langer Zeit im Land weiss ich, dass ein Kilo Zwiebeln normalerweise 25 Piaster kostet. Da wir mit der Rally sehr gemächlich reisen, ist meine Erfahrung, dass der gleiche Gemüsehändler mir, wenn ich morgen wieder auf den Markt gehe, das Kilo Zwiebel zu fünzig Piastern anbieten wird. Und der Gemüsehändler weiss, dass ich morgen bei ihm einkaufen werde&lt;br /&gt;Irgendwann wird’s auch dem geduligen Reisenden zu viel. Blaue Augen sind = Geld und Sex. Irgenwann hab ich einem Ali echt ins Gesicht geschrien, dass er einfach seine Augen von mir lassen soll. Meine Nase war gestrichen voll. Ali hat dann sehr beleidigt reagiert. Worauf ich ihm sagte, dass es mich sehr glücklich mache, ihn zu beleidigen. Ich fühle mich fast jeden Tag mindestens einmal Mal beleidigt von Typen wie ihm.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was wollen wir sagen über Ägypten, wie wir es sehen und erleben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ein Land der Märchen und der Tränen. Ein Konzept scheint es nicht zu geben. Der Islam wirkt hier auf gewisse Kreise, wie Opium.&lt;br /&gt;Die Stimmen von den Minaretten kommen alle via Lautsprecher. Das Gebet ist ist verzerrrt und unverständlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Freude macht der Anblick der Schulkinder. Auch die Mädchen grüssen fröhlich und lassen sich noch so gerne auf ihre Englischkenntnisse testen. Zwei etwa 10jährige haben mir ihr Schulbuch gezeigt und ich war echt beeindruckt, wie flink sie lesen. Immerhin müssen sie ein anderes Alfabeth lernen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Art zu Reisen erlaubt es auch immer wieder ein „time out“ zu nehmen. Wir ankern hinter einem Riff und sind „maus-bein-allein“. Das Schiff bietet Komfort, Ruhe und Sicherheit.&lt;br /&gt;Weit weg von der „Zivilisation“ begegnen wir der Natur. Diese bietet uns einen grossen Horizon, manchmal Wind und Wellen, die herrlichen, bunten Riffe mit ihren Gefahren, aber in ihr finden wir uns wieder. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-6342414767081269233?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/6342414767081269233/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=6342414767081269233' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/6342414767081269233'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/6342414767081269233'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/12/gypten.html' title='Ägypten'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R26mdHOkrSI/AAAAAAAAAa8/pmanBl039UI/s72-c/bis+Port+Ghalib+056.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-4045583703112448135</id><published>2007-12-05T07:01:00.000-08:00</published><updated>2007-12-05T07:08:04.080-08:00</updated><title type='text'>Suezkanal, nicht ganz einfach</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a9r7sCl2I/AAAAAAAAAaM/N2jmvcOFFOg/s1600-h/bis+Port+Suez+004.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140504587144435554" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a9r7sCl2I/AAAAAAAAAaM/N2jmvcOFFOg/s320/bis+Port+Suez+004.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Stress&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a9sLsCl3I/AAAAAAAAAaU/TrPkGz4Aznc/s1600-h/bis+Port+Suez+014.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140504591439402866" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a9sLsCl3I/AAAAAAAAAaU/TrPkGz4Aznc/s320/bis+Port+Suez+014.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Dyonisus noch ohne Schaden. Später auf eine Boje gelaufen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a9sbsCl4I/AAAAAAAAAac/prLuDoTm5so/s1600-h/bash.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140504595734370178" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a9sbsCl4I/AAAAAAAAAac/prLuDoTm5so/s320/bash.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Bash wenige Tage vor seinem Tod&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;Suez Kanal&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Passage ist für ein Segelboot kein Honigschlecken. Der Kanal ist gebaut für die grossen Schiffe. Für die kleinen fehlen die Infrastruktur und das Interesse. Zuwenig Geld liegt drin, also steht man als Segler ganz hinten an.&lt;br /&gt;Die Strecke ist mehr als 150 Kilometer lang. Die Handelsschiffe fahren am Morgen von Süd nach Nord und am Nachmittag von Nord nach Süd. Der Kanal ist zu schmal um darin zu kreuzen. Aber in der Mitte ist er frei von jedem Unbill. Nur wir Kleinen, wir müssen an den Rand und dort hockt der Unbill und zeigt seinen verschiedenen Gesichter. Alte Seezeichen und ausgediente Bojen, Untiefen, Bauschutt im Wasser, Treibgut, Fischerboote, schwimmende Kinder, überall am Ufer gelangweilte Soldaten mit ihren Gewehren und auf der anderen Seite die riesigen Tanker und Containerschiffe. Alle paar Minuten kommen die gigantischen Bugwellen und schütteln die Kleinen durch. Ups,- auf der Geisterbahn an der Herbstmesse geht der Adrenalin Spiegle weniger hoch. Und die Geisterbahn dauert vielleicht 10 Minuten. Für die Passage durch den Suezkanal braucht ein Segelboot 18 Stunden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine erste Gruppe mit sechs Rally-Booten fuhr um 06.00 los. Sie kamen in faustdicken Nebel. Sichtweite 15 Meter. Der Lotse auf dem ersten Boot verlangte eine Fahrtgeschwindigkeit von 6 Knoten (10 km/H). Der Skipper weigerte sich. Die Kanalbehörde reagierte mit einer bösen Strafaktion und verweigerte der ganzen Gruppe die Zufahrt nach Isamailia, welches Schutz und Pause bieten würde und zwang sie, die ganzen 150 Kilometer ohne Stopp zu machen. Ein Boot wurde vom Lotsen auf eine ausrangierte und unbeleuchtete Boje geführt und erlitt beträchtlichen Schaden am Schiffsrumpf. Die Kanalbehörde wies jede Schuld von sich: verantwortlich ist der Skipper!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der zweiten Gruppe starteten wir nicht wie geplant um 10.00 sondern zwei Stunden später um 12 Uhr. Wir wussten nichts vom Schicksal unserer Kameraden in der ersten Gruppe, weil die Lotsen an Bord die Funkanlagen zu 100% beanspruchten und somit die Kommunikation unterbanden. Frohgemut tuckerten wir los. Unser Lotse war ein kugelbäuchiger, bärtiger Frömmler. Demonstrativ legte der Koran neben das Steuer.&lt;br /&gt;Rolf und ich hatten schon vorher abgesprochen, dass ich jeden Befehl von Rolf annehme und „meine Schnauze“ halten werde (Riiiiiiiesenopfer).&lt;br /&gt;Auf ging die fröhliche Fahrt mit einem Anker-auf-Manöver, welches wir hinlegten, genauso wie wir das immer tun. Rolf steht beim Anker vorne und zeigt mir an, wie ich zu fahren habe. Das geht ohne Worte. Der Lots war sprachlos und getraute sich nicht, mir ins Steure zu langen. Wir fuhren langsam in den Kanal und Rolf klarierte das Schiff. Erst als wir sicher in der Fahrrinne waren, kam er ins Cockpit und nickte dem Lotsen freundlich zu. Der war immer noch sprachlos.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich verkrümelte mich in die Küche. Na, dachte ich mir, des Lotsen Bauch ist rund.&lt;br /&gt;Ich drückte ihm eine neue, verschlossene Flasche Trinkwasser in die Hand und sagte:“ das ist ihre Flasche. Wünschen sie eine Glas?“&lt;br /&gt;Eine halbe Stunde später servierte ich eine perfekt reife Mango hübsch angerichtet. Er konnte nicht widerstehen. Dann folgten ein Thonsalat im Pitthabrot und darauf Schokoladenkuchen mit Kaffee und dann getrocknete Aprikosen und Mandeln mit Thé. Rundbauch war und blieb bei Laune.&lt;br /&gt;Er vergass den Koran (wir mussten ihm das Buch zum Schluss nachtragen, er hatte es an Bord vergessen).&lt;br /&gt;Irgendwann fragte er, ob wir nicht schneller fahren könnten. Rolf sagte ja. Und ich stöhnte: dann wird der Motor wieder heiss. Der Lotse schaute mich mit entsetzen Augen an. Ich tauchte wieder ab in die Küche. Rolf drosselte den Motor und wir tuckerten in angenehmer Geschwindigkeit durch den Kanal.    &lt;br /&gt;Der Nachmittag verflog und die Sonne verschwand hinter den Bergen der Libyschen Wüste. Die Lichter von Ismailia tauchten auf und dann ging unser Lotse an den Funk und brüllte irgendetwas. Mit einem zufriedenen Lächeln kam er zurück und zeigte mir die Fotos seiner süssen Babys. Auf seine Frage nach unseren Kindern, machte Rolf den kapitalen Fehler, dass er locker hinwarf: wir habe keine Kinder. Unser Lotse (Abbas) versank in Trauer und Lethargie. In der Einfahrt nach Ismailia überliess er mir willig und kampflos das Steuer. Zwei Stunden nach Einbruch der Dunkelheit hatten wir die erste Hälft des Kanals geschafft und lagen sicher und gut geschützt in der gepflegten und grosszügigen Marina. Wir staunten, dass kein anders Boot der Rally da lag.&lt;br /&gt;Kurz darauf folgten aber die andern fünf Boote unserer Gruppe und wir waren schon etwas erleichtert.&lt;br /&gt;Erst später vernahmen wir, dass auch wir von der Kanalbehörde durch die Nacht hätten gepeitscht werden sollen. Aber unser guter Abbas berichtete der Behörde, dass PRESENT einen leicht erhitzbaren Motor habe und das eine Weiterfahrt nicht zu verantworten sei!!!!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir genossen zwei herrliche Tage im gepflegten Isamailia (Präsident Mubarak hat hier seine Villa) und genossen die  Einkaufsmöglichkeiten. Die dritte Sechsergruppe Rally-Boote erreichten uns am nächsten Abend. Wir organisierten ein gemeinsames Abendessen in Form eines gehobenen „Fresshöcks“ wie in den alten Pfadi Zeiten. Jeder brachte sein Abendessen und stellte es aufs Buffet. Es war eine ausgelassene Völlerei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dann, ich wollte eben ins Bett, rief mich der Skipper der „Alondra of London“ wegen eines Medizinischen Problems. Der alte Boxer Hund Bash sei nicht fit.  Ich ging rüber und fand den alten Bash im Sterben. Die Crew der Alondra und der Hund waren sehr gestresst. Also setzte ich mich hin, nahm den alten Hund in die Arme und begann ihm ein kleines Kinderlied in das alte Ohr zu singen. Der Crew sagte ich, dass Bash jetzt eigentlich gerne sterben möchte und dass er das auch dürfe. Bash ist nach zwei Stunden sehr, sehr friedlich auf meinem Schoss eingeschlafen und ist direkt in den Hundehimmel geflogen. Dort wo jeder Baum duftet, wo Kaninchen sich freiwillig jagen lässt und Rottweiler sich benehmen wie Schafe. Dort wo immer jemand einen Stecken wirft und Ball gespielt wird den ganzen Tag lang.Bash ist in Ismailia begraben worden. Er hatte ein tolles und spezielles Hundeleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Doch Segel heisst, weiter gehen. Für den zweiten Teil des Kanals hatten wir einen pensionierten Lotsen an Bord. Der alte Knacker wurde aus seinem Ruhestand gerufen, weil die Kanalbehörde schlicht nicht genügend Männer zur Verfügung hatte.&lt;br /&gt;Said hat keinen Bauch…..? und nur noch etwa drei Zähne (auch keinen Bart und keinen Koran).&lt;br /&gt;Mir scharfen Augen verfolgte er unser Ablegemanöver (Frau am Steuer).&lt;br /&gt;Die Wasserflasche lehnte er ab. Eine Dose Coca Cola war da viel willkommener.&lt;br /&gt;Ich legte ihm Malboro-Zigaretten hin und damit war Said unser Mann.&lt;br /&gt;Rolf berichtete ihm von unseren fünf Söhnen….. Und Said war den ganzen Tag über glücklich. Er erzählte von Krieg und Frieden von der Arbeit auf dem Kanal und von seinen beiden Söhnen. Er übersprudelte und sagte immer wieder: this is a holly day. I just love to be on the Canal and I love to be with you.&lt;br /&gt;Wieder wurde es sehr dunkel bis wir Port Suez erreichten. Said übergab mir lachend das Steuer und wir legten an, an zwei Bojen. Said war echt begeistert und klopfte sich die Knie, als das nächste Schiff mehr als drei Mal soviel Zeit brauchte für das gleiche Manöver. Als er von Bord ging drückte ich ihm einen Sack voller Süssigkeiten und Cola in die Hand. Und er küsste mich respektvoll, gab mir einen liebevollen Drucker und er bedankte sich für den wunderschönen Tag mit uns. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 90 Meilen durch den Suezkanal waren anspruchsvoll. Weil sie verlangen eine permanente Präsenz. Bei schlechter Sicht wird die Passage zum Abenteuer. Leider hat auch ein zweites Boot Schaden erlitten. In diesem Falle aber stand der Lotse zu seinem Fehler und er wurde von der Crew total in Schutz genommen. Und das erstaunt uns nicht. Auch sehr routinierte Lotsen können nicht alles sehen und der Kanal ist stetiger Veränderung unterworfen. 18 Stunden Aufmerksamkeit sind eine lange Zeit und  eine Priese Pech oder eine Portion Nachlässigkeit können schnell ihren Tribut fordern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-4045583703112448135?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/4045583703112448135/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=4045583703112448135' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/4045583703112448135'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/4045583703112448135'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/12/suezkanal-nicht-ganz-einfach.html' title='Suezkanal, nicht ganz einfach'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a9r7sCl2I/AAAAAAAAAaM/N2jmvcOFFOg/s72-c/bis+Port+Suez+004.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-5919251047531596174</id><published>2007-12-05T06:47:00.001-08:00</published><updated>2007-12-05T06:59:59.772-08:00</updated><title type='text'>Ankunft in Ägypten, Port Said</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a627sClxI/AAAAAAAAAZk/kkSNRZcBpqU/s1600-h/Parkluecke.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140501477588113170" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a627sClxI/AAAAAAAAAZk/kkSNRZcBpqU/s320/Parkluecke.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; gut parkiert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a63rsClyI/AAAAAAAAAZs/dIDBpoHB77k/s1600-h/Port+Said+102.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140501490473015074" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a63rsClyI/AAAAAAAAAZs/dIDBpoHB77k/s320/Port+Said+102.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;lebendiges Strassenbild&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Wir sind offiziell ausgerüstet mit einer Niederlassungsbewilligung in Ägypten. Bei keinem Amt mussten wir persönlich vorbei und die entsprechenden Stempel erhielten wir innert Tagesfrist. Pro Monat bezahlen fix 80 US Dollar Steuern pro Person. Somit sind wir überdurchschnittlich gute Steuerzahler hier im Land.&lt;br /&gt;Gemäss Plan sind wir gute drei Monat hier, aber wer weiss… für die Passage durch den Kanal bezahlen wir 350 US Dollars. Damit kommen wir gnädig weg. Der Vermesser fand mich alleine an Bord und war zu höflich, mich, resp. das Schiff mit dem Messband zu belästigen.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Port Said liegen die 18 Vasco da Gama Boote in einem gut bewachten, geschlossenen Areal. Jedes Mal wenn wir das Gelände verlassen, müssen wir unsere Pässe zeigen und dann folgt uns ein Bodyguard. Ausser wir schütteln ihn ab. Das geht ganz einfach. Man sagt dem Bodyguard, dass man vor hat mindestens drei bis vier Kilometer zu Fuss durch die Stadt zu gehen. Das ist dem Bodyguard aber zu weit. Und dann übersieht er dich, wenn du zum Tor raus schlüpfst.&lt;br /&gt;Die Situation ist schizophren. Doch der Staat hat schlicht Panik vor schlechten Schlagzeilen, was den Tourismus und Westliche Ausländer betrifft. Fakt ist, dass der politische Islam hier im Land wenig Verständnis in der breiten Öffentlichkeit findet. Doch die 5% Fanatiker bieten eine gute Plattform für viele Arbeitplätze im Sicherheitsbereich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Stadt geht es stressfrei zu und her. Ganz entspannt konnten wir heute zuschauen, wie ein Hammel auf der Strasse gehäutet und ausgenommen wurde. Im Kaffeehaus neben an sassen viele Männer und einige quitsch lebendige Schafe einträchtig beisammen. Vor dem Kaffeehaus waren Autos parkiert, darunter ein echt schicker BMW und dazwischen, ganz selbstverständlich stand ein Esel mitsamt Karren. Ja wo sollte er denn sonst stehen, wenn nicht in einer Parklücke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Farbenfroh präsentiert sich die aktuelle Damenmode. Die jungen Frauen tragen knallenge Jeans ein langärmliges Leibchen (auch knalleng) und drüber Minikleider. Die Kopftücher sind kunstvoll geknotet und farblich abgestimmt. Das Make Up betont die Augen und hellt die Haut auf (Weiss ist schick). Wenige tragen die schwarze Burka und wenn, dann in bester Seidenqualität mit kunstvollen Stickereien. Viviana und ich haben festgestellt, dass die Kostüme am Karneval von Venedig durchaus bestehen könnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser erster Ausflug in die Stadt war sehr zweckbestimmt.&lt;br /&gt;Es galt lokale Währung aufzutreiben und Telefonkarten.&lt;br /&gt;Während Viviana sich mit einem Vodafone-Karten-Händler stritt, stellte ich mich diskret in den Hintergrund und studierte das Angebot rund um mich rum. Da blieb mein Blick auf einem Kühlschrank hängen, in welchem ein Dutzend Flaschen Bier standen. Neugierig guckte ich näher hin und sah: eine Beiz.&lt;br /&gt;Ich fragte den Beizer: ist das Bier? Er nickte. Ich fragte flüsternd: Richtiges Bier mit Alkohol? Lautstark begann er den tollen Alkoholgehalt des Biers zu preisen: Psssst flüsterte ich. Der Beizer fand mich umwerfend lustig. Ok. Viviana, welche fertig gestritten hatte, war etwas ausgelaugt und so setzten wir uns in die Beiz und bestellten ein Bier. Wir fanden das Getränk durchaus angenehm kühl, es stieg uns pronto in den Kopf. Der Preis für eine Flasche anständiges Bier: 9 Ägyptische Pfund das entspricht zwei Schweizer Franken.&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a64bsClzI/AAAAAAAAAZ0/DulC_ITaWGU/s1600-h/soldat.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140501503357916978" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a64bsClzI/AAAAAAAAAZ0/DulC_ITaWGU/s320/soldat.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der beste Soldat auf der Erde???&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;Ein Besuch im Kanal- und Militärmuseum war äusserst lehrreich. Farbenfroh und detailgetreu sind alle gewonnen Schlachten der Ägyptischen Armee dargestellt. Verloren hat der beste Soldat der Welt noch nie einen Krieg. Ausgestellt sind zwei Israelische Panzer und Fragmente eines Flugzeuges. Auch die Britischen Armee und selbstverständlich die Römer hatten keine Chance.Wir kamen uns vor, wie in einem Comic Heft&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a65bsCl0I/AAAAAAAAAZ8/dow9ZNUpH8Q/s1600-h/Schafe.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140501520537786178" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a65bsCl0I/AAAAAAAAAZ8/dow9ZNUpH8Q/s320/Schafe.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Schafe in der Beiz&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a66LsCl1I/AAAAAAAAAaE/ux0EDPGFvO8/s1600-h/grosse+Beute.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140501533422688082" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a66LsCl1I/AAAAAAAAAaE/ux0EDPGFvO8/s320/grosse+Beute.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Grosse Beute.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Port Said ist eine lebendige Stadt. Die Französische Kolonial Architektur beherrscht die Innenstadt. Auffallend ist, dass viele Kirchen ihren Platz hier nicht verloren haben.&lt;br /&gt;Die Koptische Kirche ist sehr lebendig. Katholische, Anglikanische und Orthodoxe scheinen auch zu funktionieren. Ganz anders das Italienische Generalkonsulat. Die Fahne ist gehieft, aber das Gebäude verlassen (vermutlich sitzt der Generalskonsul lieber am roten Meer). &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-5919251047531596174?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/5919251047531596174/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=5919251047531596174' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/5919251047531596174'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/5919251047531596174'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/12/ankunft-in-gypten-port-said.html' title='Ankunft in Ägypten, Port Said'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a627sClxI/AAAAAAAAAZk/kkSNRZcBpqU/s72-c/Parkluecke.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-9013676642519505209</id><published>2007-12-05T06:37:00.001-08:00</published><updated>2007-12-05T06:44:52.670-08:00</updated><title type='text'>Gastfreundliches Zypern</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a4mrsClwI/AAAAAAAAAZc/Zi38P8Hd9vc/s1600-h/Regattastart+bis+Larnaca+096.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5140498999391983362" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a4mrsClwI/AAAAAAAAAZc/Zi38P8Hd9vc/s320/Regattastart+bis+Larnaca+096.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;                                            Fantastischer Start. Alondra auf der Startlinie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;Zypern aus einer neuen Optik&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die 18 Vasco da Gama Rally Boote haben Larnaca in Zypern sicher erreicht. Abgesehen von einigen beschädigten Segeln und einem Motorendefekt.&lt;br /&gt;Die Überfahrt von Mersin im Südosten der Türkei war recht temperamentvoll. Der Wetterbericht war gut und wir alle rechneten mit wenig Wind. Doch mit den Wetterprognosen ist das ungefähr wie mit Expertentipps für die Börse.&lt;br /&gt;Die Realität auf dem Meer war nicht kompatible mit der Vorhersage. Ein bissiger Wind und Wellen bis zu drei Meter hoch, schüttelten die kleinen Boote tüchtig durch. Unsere PRESENT liess sich von einem doppelt gerefften Vorsegel durch die Wellen ziehen und zeigt keine Schwäche. Dennoch war es eine Nacht, in der unsere Schwimmwesten und die Sicherheitsleinen angenehm zu tragen waren.&lt;br /&gt;Kurz nach dem Sonnenaufgang kam Cap Greco in Sicht und endlich im Schutz der Insel vermochten die Wellen nicht mehr anzulaufen. Mit einem herrlichen Wind von querab erreichten wir die geschützte Marina in Larnaca.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor zehn Jahren hatten Rolf und ich einmal einen zweiwöchigen Urlaub auf Zypern verbracht und die Erinnerung daran ist eher durchzogen. Das Hotel wurde von der Pampers-Mafia beherrscht. Ca 30 Kleinkinder führten das Zepter über den Speisesaal und den Swimmingpool. Ein Nuggi (Schnuller) in meinem Weinglas am ersten Abend war nur der Auftakt zu weit Üblerem.&lt;br /&gt;In den Seglerkreisen erfreut sich Zypern nicht über einen guten Ruf. Wenig bis keine freien Plätze in den wenigen Marinas, träge und mühsame Behörden, faule Einheimische und dazu soll alles sau teuer sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun, wir haben die Insel von ihrer schönsten und liebeswürdigsten Seite kennen gelernt. Das Wetter liess nichts zu wünschen übrig. Zwei tolle geführte Ausflüge in und um Larnaca brachten uns die Kultur, Geschichte und das aktuelle Leben hier näher. Unter der Teilung der Insel leiden alle Zyprioten (orthodoxe und muslimische).&lt;br /&gt;Hier in Larnaca ist die Moschee in Betrieb und das ist doch ein echter Hoffnungsschimmer. Lustig und sehr ausgelassen ging es zu und her auf einer Internationalen Freundschafts-Seglerregatta. Rolf und ich sind auf der „Alondra of London“ als Crew mitgesegelt. Da wir keine Ahnung haben von den Regattaregeln war das gut so. Der Skipper legte einen fantastischen Start hin, aber mit den leichten Winden hatten wir auf dem schweren, alten Holzschiff keine Chance gegen die leichten Kleinen.&lt;br /&gt;Die Preisverleihung war ein begeistertes Zusammenkommen mit den hiesigen Seglern.&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt;Einkaufen war ein grosses Thema. Wein, Bier, Schinken und Geräuchertes musste an Bord. Brillen und Hosen, langärmlige Klamotten für die kalten Nächte in Ägypten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Stadtpräsident, das Kulturministerium und der Yachtklub veranstalteten Anlässe zu unserem Vergnügen. Rund herum verwöhnt, die Boote wieder geputzt und frisch aufgefüllt, liegt vor uns die Etappe nach Port Said und dem Suezkanal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literaturempfehlung: The Aphrodite Plot. Autor: Michael Jansen &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-9013676642519505209?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/9013676642519505209/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=9013676642519505209' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/9013676642519505209'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/9013676642519505209'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/12/gastfreundliches-zypern.html' title='Gastfreundliches Zypern'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/R1a4mrsClwI/AAAAAAAAAZc/Zi38P8Hd9vc/s72-c/Regattastart+bis+Larnaca+096.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-8017099764485212890</id><published>2007-10-15T02:00:00.001-07:00</published><updated>2007-10-15T02:34:36.290-07:00</updated><title type='text'>Bilder Suedtuerkei</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMwFjnmfRI/AAAAAAAAAGI/ydcfagiLg_E/s1600-h/Start.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121490073269206290" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMwFjnmfRI/AAAAAAAAAGI/ydcfagiLg_E/s320/Start.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Die Vasco da Gamma Rally ist gestartet. Die Schiffe tragen ihre Festkleider.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMwFznmfSI/AAAAAAAAAGQ/4Ee0VIepHcM/s1600-h/Ratten.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121490077564173602" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMwFznmfSI/AAAAAAAAAGQ/4Ee0VIepHcM/s320/Ratten.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Hamstern und Bunkern. Viviana und Giorgio mit Barilla-Pasta.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMwGTnmfTI/AAAAAAAAAGY/ydwQc3GJmyg/s1600-h/fische.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121490086154108210" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMwGTnmfTI/AAAAAAAAAGY/ydwQc3GJmyg/s320/fische.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Rolfs Beute. Diese schönen Bonitos ergaben ein Festessen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMwGznmfUI/AAAAAAAAAGg/c5pAKK-5AO0/s1600-h/Ramadan.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121490094744042818" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMwGznmfUI/AAAAAAAAAGg/c5pAKK-5AO0/s320/Ramadan.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Ende Ramadan in Mersin. Chilbi und viele fröhliche Menschen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMvhDnmfPI/AAAAAAAAAF4/vgtqgCdw-8Q/s1600-h/Sebastian.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121489446203981042" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMvhDnmfPI/AAAAAAAAAF4/vgtqgCdw-8Q/s320/Sebastian.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Sebastian zum zweiten mal auf der PRESENT. Bisch immer härzlig yiglade.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMvhTnmfQI/AAAAAAAAAGA/YGELNERN8xQ/s1600-h/Wylers.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121489450498948354" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMvhTnmfQI/AAAAAAAAAGA/YGELNERN8xQ/s320/Wylers.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Mit Patrizia und Thomas wird es nie langweilig. Weindegustation und Geniessen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMuhjnmfMI/AAAAAAAAAFg/0QAueGL4Hh8/s1600-h/Kathedrale.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121488355282287810" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMuhjnmfMI/AAAAAAAAAFg/0QAueGL4Hh8/s320/Kathedrale.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Die unterirdische Kathedrale.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMuhznmfNI/AAAAAAAAAFo/Z2EfmzV5meU/s1600-h/Fauna.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121488359577255122" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMuhznmfNI/AAAAAAAAAFo/Z2EfmzV5meU/s320/Fauna.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Flora im Herbst.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMuiDnmfOI/AAAAAAAAAFw/C81NvgSTEHo/s1600-h/Ruinen.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121488363872222434" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMuiDnmfOI/AAAAAAAAAFw/C81NvgSTEHo/s320/Ruinen.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Neben dem Kartoffelfeld.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMttznmfKI/AAAAAAAAAFQ/2jODmWUNIBY/s1600-h/Marina.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121487466224057506" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMttznmfKI/AAAAAAAAAFQ/2jODmWUNIBY/s320/Marina.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Gut geschützt in der "neuen Marina", die seit acht Jahren auf die Inbetriebnahme wartet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMtuTnmfLI/AAAAAAAAAFY/LAvozXFwAF0/s1600-h/Myrab.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121487474813992114" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMtuTnmfLI/AAAAAAAAAFY/LAvozXFwAF0/s320/Myrab.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Die Lykischen Felsengräber von Myra&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMtBjnmfJI/AAAAAAAAAFI/ZrpGUaj945s/s1600-h/Kekovaa.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121486706014846098" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMtBjnmfJI/AAAAAAAAAFI/ZrpGUaj945s/s320/Kekovaa.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Die Steinsakofarge in der  Kekova Reede&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMsgjnmfII/AAAAAAAAAFA/-AcVqy5FAG4/s1600-h/Kekova.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5121486139079163010" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMsgjnmfII/AAAAAAAAAFA/-AcVqy5FAG4/s320/Kekova.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Blick von der Burg von Sultan Saladin über die innere Kekova&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-8017099764485212890?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/8017099764485212890/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=8017099764485212890' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/8017099764485212890'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/8017099764485212890'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/10/bilder-suedtuerkei.html' title='Bilder Suedtuerkei'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RxMwFjnmfRI/AAAAAAAAAGI/ydcfagiLg_E/s72-c/Start.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-120527759550708598</id><published>2007-10-15T01:46:00.000-07:00</published><updated>2007-10-15T01:50:38.133-07:00</updated><title type='text'>Im Sueden der Tuerkei</title><content type='html'>Türkei&lt;br /&gt;Die Einreise oder über unsere Vorurteile&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn ich heute daran zurück denke, wie ich mich gefühlt habe, als wir das erste mal mit PRESENT den Kurs in Richtung Türkei gesetzt haben, dann erinnere ich mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von der freundlichen, hellen Griechischen Insel Simy lag vor uns eine kurze Tagesreise. Wir setzten Segel. Schon bald war die Küste deutlich sichtbar. Klein Asien (Asia Minor) entfaltete sich in allen erdenklichen Grüntönen vor unseren Augen.  Rolf machte die Flaggen parat und begab sich aufs Vorschiff. Die Griechische Flagge runter und dann die Gastlandflagge (in diesem Falle Türkei) und darunter die gelbe Q-Flagge hoch (Q steht für Quarantaine und bedeutet, dass man neu einreist und sich bei den Behörden melden will. Man stellt sich also freiwillig unter Quarantaine, bis man die Erlaubnis hat an Land zu gehen.)&lt;br /&gt;Und genau dann passierte ein kleines Malheure. Die Aufhängung der Türkischen Flagge war schlecht genäht und die Verbindung riss.&lt;br /&gt;Da wir so viel Respekt hatten vor den Türken, wagten wir es nicht, ein zu reisen ohne die korrekte Beflaggung. Auf offener See hievte ich den Kapitän hoch in die Saling. Das Schiff schaukelte und er schaukelte mit. Endlich gelang es ihm die Verbindungsleine zu greifen. Nach diesem halsbrecherischen Akt, hing zum ersten Mal die Türkische Gastlandflagge und wir konnten den Anker klar machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum angekommen begann der Muezzin zu rufen und Rolf und ich machten uns klein. Wir hatten keine Ahnung, wie man sich benimmt in diesem Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun haben wir im Total fast ein halbes Jahr in der Türkei verbracht. Wenn ich daran zurück denke, wie wir das erste Mal eingereist sind in die Türkei, dann muss ich über mich selber lachen (oder weinen?).  Heute fahren wir rein, rufen ein fröhliches „gün aydin“ (guten Morgen) und begeben uns frohen Mutes zum Hafenmeister.  Dort tauschen wir Höflichkeiten aus und lassen uns informieren über das Leben im Allgemeinen und die aktuelle Politik im Lande. Der Hafenmeister schimpft über die Rückständigkeit und wir loben den Fleiss und den Fortschritt. Kurz es ist eine längere und es ist eine durchaus erfreuliche Geschichte in der Türkei ein zu klarieren. Die Q-Fagge vergessen wir nun jedes Mal. Wir haben gelernt, dass die unsere Gastgeber nur stresst.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Türkinnen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor der ersten Einreise hatte ich mir ein Kopftuch besorgt und mich mit Literatur „Frau und Islam“ beschäftigt. Nach all dem was ich da gelesen hatte, war ich völlig zielorientiert und mental bereit: „Gring abe u z Muul halte“. Ich  hatte ich vor, mich „unsichtbar“ zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Würde ich das Kopftuch hier an der Südküste tragen, die Türkinnen würden sich kaputt lachen. Überhaupt lachen die Frauen hier gerne und ausgiebig. Sie arbeiten viel und sie arbeiten sehr hart. Aber sie tun alles mit viel Temperament und Humor. Kopftücher werden schon getragen, aber nur im praktischen Sinn. Die Frauen auf dem Lande kümmern sich eigentlich um alles. Land bestellen, kochen auf die Kinder schauen, das Haus in Ordnung halten. Da bleibt keine Zeit sich fein zu machen und die Haare zu richten. Eine bequeme weite Hose, ein leichtes Baumwollhemd und eine praktische Kopfbedeckung sind den Umständen sehr angepasst.&lt;br /&gt;In der Stadt sieht der Qutfit ganz anders aus. In den klimatisierten Räumen hinter den PCs sitzen Damen, die mahrsprachig sind, gepflegt vom Scheitel bis zu Sohle. Knallenge Jeans, leichte Leibchen, hohe Schuhe und ein ausgeklügeltes und typgerechtes Make-up ist Standart.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist erstaunlich mit welcher Gutmütigkeit und Geduld sie mit den Gästen/Touristen umgehen. Selbst mit den ungepfllegtesten Teutonischen Bierbäuchen, mit den hässlichsten britischen Zähnen und dem zickigsten französischen Galants verlieren sie selten den Humor. Doch es gibt Grenzen. Eine Grenzverletzung wird bestraft mit „Sorry I do NOT understand you“. Die Türkin schaut dann völlig verwirrt auf den Gast und blockt und bockt. Bierbauch, Gelbzahn und Galant können ausrufen und toben. Frau tut gar nichts mehr; und dann geht auch gar nichts mehr.  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Mittagspause sitzt sie mit ihren Kolleginnen unter einem Baum und erzählt ohne die pikanten Details auszulassen. Das tönt dann ungefähr so:“ Bierbauch hat ein aufgedunsenes Gesicht mit geplatzten Äderchen an der Nase. Sein Hemd ist billige Scheisse und passt perfekt zu ihm. Ich habe zugesagt dass ich ihm einen anderen Platz für seine Schiff gebe (eine Bavaria), was ich auch tun werde“. Die Augen der Zuhörerinnen blitzen und sie kichern:“ einen neuen Platz gibst du ihm… sicher auf Steg B ganz hinten?“. „ Steg B ganz hinten ist doch perfekt. Bis zum Klo läuft er 500 Meter und bis zu mir im Office 700 Meter. Den bin ich los“. Kicher. Dann wird mit Wonne über die Deutschen Mannen hergezogen.&lt;br /&gt;Nun kommt Gelbzahn an die Reihe. Ganz „British“ hat er die Qualität des „Weatherforcast“ (Wettervorhersage) reklamiert. „Your weatherforecast was not correct“.&lt;br /&gt;Die jungen Frauen verstehen, dass der Engländer ertzürnt ist. Aber was können sie am Wetter ändern?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Französische Galant kommt nun auch noch an die Reihe. Sein Sorge gilt seinem Pekinesen „Foufou“ der von den aggressiven Hafenkatzen in Angst und Schrecken versetz wird. Unsere Freundinnen befinden, dass Foufou ein nettes Hundchen ist, aber leicht neurotisch, Sobald Frauchen von Bord ist, ziehen da Katzen ein (Zweibeinige). Herrchen kümmert sich nur um die Katzen. Das Hundchen wird auf den Steg gestellt und sich selber überlassen. Es pinkelt dann am liebsten auf die Teppiche, welche vor den Superyachten ausgerollt sind. Oder er nagt an den teuren Segelschuhen (Marke Musto oder Helly Hansen), die auf dem Teppich fein säuberlich am Rande aufgereiht sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Zwischenzeit haben sich die Hafenkatzen zu dem Frauen gesellt und werden liebevoll gekost.“ Na alter Einäuger, hast den Foufou ein wenig bewegt. Gut gemacht Lieber, das Hundchen braucht ab und zu etwas zum Spielen“.&lt;br /&gt;Dann wird weiter gekichert und gelacht. Und selbstvertändlich werden auch die Hakans, Alis und Mehmets drangenommen. Doch bald ist die Pause vorbei und die Frauen gehen wieder arbeiten. In die Wäscherei, ins Klo, in den Laden, ins Office. Wer höflich und fröhlich ist, bekommt alles und sonst ein: sorry I do NOT understand you“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eva allein im Hammam&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Irgendwann haben die Frauen gerufen, Hey Eva, setz dich zu uns. Scheu und ein wenig stolz über die Einladung gesellte ich mich in den Kreis. Bald wurde ich gefragt über die weiteren und näheren Pläne. Über die weiteren Auskunft zu geben war nicht schwer: Wir sind unterwegs nach Indien. Über die nähren war es diffiziler. Ich gestand, dass das Boot geputzt, die Wäsche gewaschen, Der Einkauf erledigt, die Kleider geflickt und alles eigentlich fertig war und ich auch ein wenig. Darum hatte ich vor, heute  in den Hamam (Türkisches Bad) zu gehen. Die jungen Türkinnen waren begeistert und klopften sich auf die Schenkel: in den Hamam, wau bist du mutig, das würden wir nie tun. Was daran mutig sein sollte, liessen sie offen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Tag musste ich erzählen. Ja der Hamam ist eine tolle Idee. Zuerst wirst du in eine Finnische Sauna geschickt ?????????&lt;br /&gt;Die Frauen hielten sich die Münder zu, um nicht unschicklich zu lachen.&lt;br /&gt;Dann wirst du in Gummipantoffeln und im Badekleid, bewaffnet mit einem Putzlappen (sauber) in das Dampfbad geschickt. Dort im Kronsaal, der rund angelegt ist, nimmst du Platz auf einer Steinbank an der Wand und hast das ganze Schauspiel vor Augen. Eine Holländische Familie war dran. Mama lag in der Mitte des Raumes auf einer erhöhten Steinkonsole und wurde eingeseift. Ihr Gesicht war von einer grünen Schlammmaske verdeckt, aber die Augen blinzelten in Richtung Mann und Kind. Das Kind fand Mama gar nicht lustig und brüllte wie am Spiess. Das Echo war echt stark, Papa leicht gestresst. Mama wurde eingeseift von einem „Tellak“. Der Tellak ist der Bademeister, der Einseifer, der Haut-ab-schrubber der Durch-bieger und Kneter und der Abspüler. Der Tellak füllte Seife in einen Kissenanzug und blies solange rein, bis sich eine grosse Schaumwolke entwickelte. Diese drapierte der Tellak gekonnt auf der Holländischen Mamma. Und nun begann er ernsthaft zu schrubben. Ich schwitze leicht. Der Tellak hatte einen runden Bauch und sehr viel schwarze Haare dran. Er trug die gleichen Pantoffeln wie ich.&lt;br /&gt;Dann kam Papa dran und zum Schluss das Kind. Es erholte sich nicht vom Schrecken und genoss ausser dem Echo nichts vom Hamam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun waren der Tellak und ich alleine. Die Mittelkonsole war noch überschäumt.  Argwöhnisch liess ich meine Augen zwischen dem Mann und dem Stein hin und her schweifen. Er begriff, dass ich nicht gerade begeistert war und schaute mir zu, wie ich den Stein selber mit viel Wasser sauber machte. (an dieser Stelle meiner Geschichte kugelten sich die jungen Türkinnen vor Lachen). Aha, der Tellak zeigte seine Zähne, sein haariger Bauch begann zu wabbeln. Doch offensichtlich hatte er verstanden, was ich wollte, denn lachend schmiss er nun ein paar weiter Kübel Wasser über seine Arbeitsfläche. Mit einem ergeben Seufzer liess ich mich nieder.&lt;br /&gt;Zuerst wurde mir mit dem Putzlappen die Haut gerubbelt. Ah, sagte der Hammami, du rubbelst gut, schau mal was da runter kommt. Dunkelbraune Hautröllchen fanden ihren Weg von meinem Körper auf den Lappen des Tellak. Ich wusste nicht, sollte ich mich schämen oder stolz sein, dass ich „gut rubble“.  Dann schmiss er eine halbe Tonne Seife auf mich und begann mich gründlich einzuseifen. Er drückte an meinen Füssen rum (die haben eine dicke Hornhaut) und begab sich danach an die Beine. War ja alles OK. Ich versuchte mich zu entspannen und plötzlich spürte ich das sanfte Tropfen. Das Tropfen stammte vom Tellak. Er mühte sich mit mir ab und schwitzte. Das war endgültig zu viel. Teschekür ederem und byby (Danke und Tschüss) hauchte ich und rauschte ab in Richtung Dusche. „Güle güle git“ (lachend gehe) rief der Tellak.&lt;br /&gt;Meine türkischen Freundinnen hielten sich die Bäuche und lachten Tränen.&lt;br /&gt;Merke, Türkinnen würden NIE in einen Hamam gehen, der nicht ausschliesslich Frauen vorbehalten ist und von Frauen betreut wird. Und heute bevorzugen sie eine Dusche im eigenen Badezimmer. Für einen guten Hamam für Frauen muss Frau in der Türkei heute weit gehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Literaturempfehlung: Gebrauchsanweisung Türkei&lt;br /&gt;Von Iris Alanyali, Piper Verlag&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-120527759550708598?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/120527759550708598/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=120527759550708598' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/120527759550708598'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/120527759550708598'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/10/im-sueden-der-tuerkei.html' title='Im Sueden der Tuerkei'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-8421072355062509406</id><published>2007-09-04T07:23:00.000-07:00</published><updated>2007-09-04T07:43:33.884-07:00</updated><title type='text'>Wie ich das Dingi doch noch lieben lernte</title><content type='html'>Unser Beiboot hat Rolf erstanden. Es erfüllt alle meine Wünsche und Anforderungen an ein Dingi in KEINER WEISE. Ich wollte ein Dingi das:&lt;br /&gt;1. Man alleine rudern kann (vergiss es mit unserer Gummigurke)&lt;br /&gt;2. Der Motor leicht einsetzbar ist (vergiss es, das Gerät wiegt 36 Kilos) und auf Knopfdruck zu starten (vergiss es, du reisst an einem Riemen wie halb blöde, bis er vielleicht anspringt)&lt;br /&gt;3. Gut weg zu räumen (vergiss es, das ist ein halber Tag Arbeit)&lt;br /&gt;Fakt ist, ich kann das Beiboot nicht benutzen und Rolf hat sich dazu verdammt mein Chauffeur zu sein. Ich habe das Ding / Dingi nur schön gefunden, weil es Rolf so viel Freude bereitet. Für mich war das Dingi ein „Ding, welches ich weitgehend ignorierte“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106355712921909650" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt1rd11_OZI/AAAAAAAAAEo/oNN9MscCJhE/s320/Geburi04+240.JPG" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div align="justify"&gt;                                                                      Rolf mit Dingi&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;Aber dann, nach mehr als zwei Jahren Leben und Segeln mit dem Ding, habe ich eine tiefe Liebe dazu entdeckt.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt1sK11_OaI/AAAAAAAAAEw/C2JeiBf4l-g/s1600-h/Dingibett.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106356486016022946" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt1sK11_OaI/AAAAAAAAAEw/C2JeiBf4l-g/s320/Dingibett.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;                                                    für än tüüüfe guete Schlaaf, Zodiak&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo ist es schöner zu schlafen als unter dem freiem Sternenhimmel. Unser Dingi ist, wenn wegen der Hitze eh Luft raus muss, eine weiche Wiege. Wenn die Tage drückend heiss sind, dann lockt kurz nach Sonnenuntergang das delux Bett. War ja auch nicht ganz billig. Und es ist im Komfort, Preis und in der Funktion vergleichbar mit einem Calmas Bett von Lattoflex.&lt;br /&gt; Jetzt bin ich froh, dass unser Dingi breit ist, einen aufblasbaren Boden hat (so einen harten Kiel im Hintern wäre keine Musik) und von Rolf alleine gepflegt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sorry, der Text ist kurz,- ich will ins Bett oder genauer aufs Dingi. Gute Nacht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-8421072355062509406?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/8421072355062509406/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=8421072355062509406' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/8421072355062509406'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/8421072355062509406'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/09/wie-ich-das-dingi-doch-noch-lieben.html' title='Wie ich das Dingi doch noch lieben lernte'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt1rd11_OZI/AAAAAAAAAEo/oNN9MscCJhE/s72-c/Geburi04+240.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-6748832629352082642</id><published>2007-09-04T03:25:00.000-07:00</published><updated>2007-09-04T09:20:38.166-07:00</updated><title type='text'>Die Rasur</title><content type='html'>Der Kapitän hat noch nie in seinem Leben jemanden&lt;br /&gt;an seinen Bart gelassen. Das Rasieren erledigt er mit&lt;br /&gt;wenig Begeisterung - meist regelmässig - selber.&lt;br /&gt;Doch dann war da Mehmet mit seinem&lt;br /&gt;Barber-Shop direkt am Strand.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt03a11_OUI/AAAAAAAAAEA/EOOJZYJpakc/s1600-h/Marmaris+054.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106298486777657666" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt03a11_OUI/AAAAAAAAAEA/EOOJZYJpakc/s320/Marmaris+054.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Fremd-Rasur-Muffel wird hier weich&lt;br /&gt;und ergibt sich.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt03bF1_OVI/AAAAAAAAAEI/tL3yKa-ENSk/s1600-h/Marmaris+056.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106298491072624978" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt03bF1_OVI/AAAAAAAAAEI/tL3yKa-ENSk/s320/Marmaris+056.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mehmet seift gründlich ein.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt03bF1_OWI/AAAAAAAAAEQ/Tlq_xl1krLo/s1600-h/Marmaris+060.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106298491072624994" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt03bF1_OWI/AAAAAAAAAEQ/Tlq_xl1krLo/s320/Marmaris+060.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Dann wird geschabt. Und noch einmal eingeseift&lt;br /&gt;und neuerlich geschabt. Nun folgt die Feinarbeit.&lt;br /&gt;Die Haare an den Ohren werden weggebrannt&lt;br /&gt;und selbst jene in der Nase müssen weichen&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt06rV1_OYI/AAAAAAAAAEg/90D6b9YBXZE/s1600-h/Marmaris+067.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106302068780382594" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt06rV1_OYI/AAAAAAAAAEg/90D6b9YBXZE/s320/Marmaris+067.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt01d11_OSI/AAAAAAAAADw/zevTcbcWK8k/s1600-h/Marmaris+053.JPG"&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit einer sanften Massage vollendet Mehmet sein&lt;br /&gt;Werk.&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt004V1_ORI/AAAAAAAAADo/V_VM8ya8Wx0/s1600-h/Marmaris+068.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106295695048915218" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt004V1_ORI/AAAAAAAAADo/V_VM8ya8Wx0/s320/Marmaris+068.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was will Mann mehr.&lt;br /&gt;Zu finden ist Mehmet auf 36°41 Minuten Nord&lt;br /&gt;und 028°52Minuten Ost.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-6748832629352082642?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/6748832629352082642/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=6748832629352082642' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/6748832629352082642'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/6748832629352082642'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/09/die-rasur.html' title='Die Rasur'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt03a11_OUI/AAAAAAAAAEA/EOOJZYJpakc/s72-c/Marmaris+054.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-3880673699338478324</id><published>2007-09-04T02:20:00.000-07:00</published><updated>2007-09-04T03:21:33.014-07:00</updated><title type='text'>Soviel Heiligkeit in einer Familie</title><content type='html'>Heilige Ursula&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt0tll1_OPI/AAAAAAAAADY/dgDpsfZwEWo/s1600-h/Trapani+084.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106287676344973554" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt0tll1_OPI/AAAAAAAAADY/dgDpsfZwEWo/s320/Trapani+084.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heiliger Antonio&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt0tEl1_OOI/AAAAAAAAADQ/QN7FJ0qbJhI/s1600-h/Trapani+088.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106287109409290466" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt0tEl1_OOI/AAAAAAAAADQ/QN7FJ0qbJhI/s320/Trapani+088.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heilige Rosalia&lt;br /&gt;&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt0lkl1_OLI/AAAAAAAAAC4/OHypVtVMloc/s1600-h/Trapani+100.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106278863072082098" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt0lkl1_OLI/AAAAAAAAAC4/OHypVtVMloc/s320/Trapani+100.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Super heiliger Rolf mit Heiligenschein&lt;br /&gt;&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt0pM11_OMI/AAAAAAAAADA/qT5ol3mY4rg/s1600-h/Trapani+115.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106282853096700098" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt0pM11_OMI/AAAAAAAAADA/qT5ol3mY4rg/s320/Trapani+115.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nur Eva wird nie heilig gesprochen&lt;br /&gt;:-) Hier wandert sie in Schwefelschwaden&lt;br /&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt0puV1_ONI/AAAAAAAAADI/5QSc92_FS7o/s1600-h/Vulcano+bis+Pylos+014.JPG"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5106283428622317778" style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt0puV1_ONI/AAAAAAAAADI/5QSc92_FS7o/s320/Vulcano+bis+Pylos+014.JPG" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-3880673699338478324?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/3880673699338478324/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=3880673699338478324' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/3880673699338478324'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/3880673699338478324'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/09/soviel-heiligkeit-in-einer-familie.html' title='Soviel Heiligkeit in einer Familie'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/Rt0tll1_OPI/AAAAAAAAADY/dgDpsfZwEWo/s72-c/Trapani+084.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-5407347169361162774</id><published>2007-08-05T07:15:00.000-07:00</published><updated>2007-08-05T07:19:26.899-07:00</updated><title type='text'>Krank an Bord</title><content type='html'>&lt;div&gt;Krank an Bord&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fieber, Frösteln, Kopfweh und alle Gelenke schmerzen. Die Laune ist im Eimer. Nur noch Bett und Ruhe.&lt;br /&gt;Wenn’s dem Kapitän passiert, dann ist das eine mittlere Katastrophe,- zu Beginn und dann ist es eine Pause.&lt;br /&gt;Und nun hat es den Chef erwischt. Er erwacht und da ist sie,- die Erkältung. Besorgt versucht die Crew / Ehefrau eine Bestandesaufnahme zu machen.&lt;br /&gt;1. er hat sehr schlechte Laune&lt;br /&gt;2. er spricht kaum und wenn, dann ist das Hüsteln oder Bellen&lt;br /&gt;3. er schielt aufs Bett&lt;br /&gt;4. er will keinen Kaffe (Alarmstufe rot)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Crew verkrümelt sich und ganz nach dem Motto, ist die Katze aus dem Haus, dann tanzen die Mäuse, wird ein disziplinloses Leben zelebriert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Ehefrau hingegen hängt sich ihre vergilbte Schwesternhaube an den Kopf und sucht die verstaubte Bordapotheke. Ein Fieberthermometer wird schnell Klarheit bringen und auch ein Blutdruckapparat ist bei Hand. Fieber 38° (ernst, aber nicht hoffnungslos), Blutdruck 120 / 80 (wau, der Kerl ist noch voll dabei) und ein Puls von 100 (er ist erregt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die analytische Auswertung unter Berücksichtigung der Stinklaune des Käptens lassen zum Schluss kommen: er ist erkältet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natürlich wird diese Annahme in leicht dramatisierter Form dem Patienten verhökert. Zum Beispiel so:&lt;br /&gt;Also lieber Patient, Ehemann und Kapitän, du bist 57 Jahre alt (alt), hast keinen Fusspilz (mehr), hast noch Haare auf dem Kopf (noch) und blaue Augen. Wie viel wiegst du? 74 Kilo (das ist gelogen), wann warst du das letzte mal krank? Ich war noch nie krank (hat der Alzheimer? Er war doch vor ungefähr 22 Jahren auch mal krank).&lt;br /&gt;Rauchst du? Nein (stimmt, war aber nur eine Kontrollfrage. Somit ist Alzheimer ausgeschlossen). Trinkst Du? Ich versuche meiner Frau zu gehorchen, welche will ,dass ich jeden Tag mindesten zwei Liter trinke, aber das schaff ich nicht immer. (harrrrr,--).&lt;br /&gt;Bist Du in den letzten drei Monaten fremdgegangen? Weib!!!!! Das geht zu weit!!!!!&lt;br /&gt;Ok, Ok, war ja nur ein Scherzlein.&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5095220609470283602" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RrXcJg-5v1I/AAAAAAAAABo/j0lNtTIURRs/s320/Vibo+Marina+028.jpg" border="0" /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;Der Patient verdreht seine Augen und sieht mittlerweilen jämmerlich aus der Wäsche.&lt;br /&gt;Ich habe in weich geklopft. Nun kann ich ihm einen heissen Kräutertee einflössen und ein Paracetamol runter jubeln. Er kooperiert ( äh,- resigniert.)&lt;br /&gt;24 Stunden später ist er wieder dabei, noch etwas miesepetrig, aber fieberfrei und über dem Berg.&lt;br /&gt;Aber, da liegt nun die Crew / Ehefrau flach. Eine schlechte Laune kommt nicht auf. Die Launen sind abbestellt. Kopfschmerzen werden ins Land der Märchen verbannt und das ganze Getue rund ums Krank sein ist eh „blöd und mühsam“. Segel auf und weiter geht’s. Meinen Kräutertee hab ich dann irgendwann noch unberührt im Beutel über Bord geschmissen. Hab’s überlebt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-5407347169361162774?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/5407347169361162774/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=5407347169361162774' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/5407347169361162774'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/5407347169361162774'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/08/krank-bord_05.html' title='Krank an Bord'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RrXcJg-5v1I/AAAAAAAAABo/j0lNtTIURRs/s72-c/Vibo+Marina+028.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-2076534363110609134</id><published>2007-08-05T06:54:00.000-07:00</published><updated>2007-08-05T06:55:41.356-07:00</updated><title type='text'>Der alte Mann und das Meer</title><content type='html'>Der alte Mann und das Meer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In seinem verrosteten, alten Fiat fährt er in den Hafen und parkiert direkt am Kai. Er lässt den Motor laufen und steigt langsam aus. Das Alter beutelt ihn körperlich, aber sein Stolz ist intakt. Er zündet sich eine Zigarette an und lüpft sein Käppi. Die frühe Morgensonne beleuchtet schon warm sein zerfurchtes Gesicht.&lt;br /&gt;Am Steg liegt ein kleines Fischerboot. Es hat die besten Jahre längst hinter sich. Das Holz ist morsch und die Farbe blättert ab. Vertäut ist der Kahn längsseits. Regen und Meerwasser schwappen über den Holzboden. Die Farben des Regenbogens zeigen sich darin. Altöl und Dieselresten tanzen im Salz- und Regenwasser.&lt;br /&gt;Mit erstaunlicher Eleganz zieht der Alte sein Boot noch näher an den Steg und mit einem grossen Schritt steht er auf der Bugspitze. Die Zigarette ist fertig geraucht und fliegt glimmend ins Meer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hat ein Kabel an seinem Zigarettenanzünder im Auto festgemacht, welches eine nagelneue Elektropumpe bedient. Damit pumpt er nun sein Boot leer. Im Hafen breitet sich grossflächig das Altöl und der Diesel aus. Regenbogenfarbig.&lt;br /&gt;Nun sammelt er in langsamen und bedächtigen Bewegungen noch einen alter Kanister und einige verschlissene Teile eines engmaschigen Kunststoff- Fischernetztes ein und wirft sie mit einem kraftvollen Schwung ins Wasser.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er sieht, dass wir ihm zusehen und begrüsst uns freundlich mit kali mera, oder buon giorno oder gün aiden (guten Morgen auf Griechisch, Italienisch,Türkisch)….. und wir grüssen ihn freundlich zurück. Den alten Mann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Reflektion: Wir stellen fest, dass wir anders aber nicht unbedingt besser sind. Lernprozesse?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-2076534363110609134?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/2076534363110609134/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=2076534363110609134' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/2076534363110609134'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/2076534363110609134'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/08/der-alte-mann-und-das-meer.html' title='Der alte Mann und das Meer'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-4269232690149630071</id><published>2007-08-05T06:49:00.000-07:00</published><updated>2007-08-05T06:50:44.148-07:00</updated><title type='text'>Wenn einer eine Reise tut</title><content type='html'>Von der Schweiz nach Sizilien. Reisen ist nicht immer einfach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Und meist ist er selber schuld. So ist das uns geschehen.&lt;br /&gt;Mit einem riiiiiiiiesen Haufen Gepäck (mehr als 60 Kilo) sind wir per Taxi los in Richtung Bahnhof Basel SBB.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gepackt hatten wir so lebenswichtige Dinge wie „Basler Läggerli“, Schokolade, Aromat, eine geerbte Fischerrute, neue Küchentücher und eine super Taschenlampe (aus dem Coop-Superpunkte Katalog bestellt). Ein grosses Stück Plexiglas aus dem Migros Do-it-youself , das in keinen Koffer passen war, zusammen mit der Fischerrute sorgsam auf dem grössten Koffer festgezurrt. Eigentlich hätten wir hinten eine rote Warnblicklampe anbringen sollen, wegen der Überlänge.  Erschwerend waren auch die Hafenhandbücher fürs rote Meer und den Indischen Ozean sowie die See-Karten. Evas kleine Bibliothek (sicher kaum mehr als ca. 23,7 Kilos leichte, aktuelle, politische, historische und kontroverse Kost / Lektüre, verpackt in einige wenige Dutzend Büchlein) verdient eine „neben bei Erwähnung“. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus dem kurzen Gespräch mit dem Taxi Chauffeur, einem Türken, merkten wir, upps  wir sind schon mitten drin. Er hat mit seinem Bruder zusammen ein Garni Hotel in Marmaris gleich hinter der Marina. Da wir das Schiff vor der Rally durchs rote Meer eh in Marmaris warten wollen, werde ich vermutlich beim Basler Taxi Chauffeur  wohnen, während PRESENT an Land steht. Und ich werde immer wissen, was der FCB getschuttet hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf dem Bahnhof nahmen wir ganz „easy“ einen Gepäckwagen und alles, sprich die ganzen 60 Kilo fanden Platz. Auf dem Perron stand ein Cisalpino. Wir fanden den Wagen und unsere reservierten Plätze, nur die waren besetzt. Ein böser Blick und viel Gemuffel,  bescherten uns UNSERE  Plätze Eine Familie mit drei Kindern musste nach links, damit ein älteres Ehepaar von vorne nach hinten dislozieren konnten und somit die Kanadischen Backpackers die Notsitze belegen konnten. Alles passte, nachdem wir den Wagen gründlich umorganisiert hatten&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zug war poppe voll. Nach dem alle unser Gepäckstücke schön versorgt waren, hätten wir uns gerne in den „Blick“ vertieft, aber irgendetwas stimmte nicht…….&lt;br /&gt;Gemäss unserem Plan sollte genug Zeit sein, um im Bahnhof ein „Fresspäcklein“ zu holen. Es war 11.55 und der Zug sollte doch erst um 12 25  fahren. Warum ist der Zug jetzt schon so voll???????? Hirn?&lt;br /&gt;Falscher Cisalpino, richtiges Gleis, richtiger Wagen und richtige Sitze und richtige Richtung, aber - harrrr - falscher Zug.&lt;br /&gt;In zwei Minuten, sieben! Gepäckstücke aus dem falschen Zug aufs richtige Perron hieven.&lt;br /&gt;Die Mitreisenden zeigen Mitleid (wer’s glaubt zahlt den Taler). Pfui Schande, unser böser Blick und das Gemuffel waren voll daneben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun lief die Reise wie aus Butter. Rechtzeitig in Genua angekommen, fanden wir ein Taxi. Für die 2 Kilometer vom Bahnhof zur Fähre bezahlten wir schlappe 35 Euro!! Wir verzichteten auf jegliche Diskussion. Das ist nie klug mit 60 Kilo Gepäck. Der Himmel war grau, es nieselte und die Wolken jagten über den Himmel. Böen im Hafen. Pünktlich um 22 Uhr legte die Fähre ab und schon nach wenigen Meilen auf dem offenen Meer begann es zu schaukeln. Die Bar war schlagartig vereinsamt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir schliefen tief und sehr lang. Um 16 Uhr sahen wir die Aeolischen Inseln querab und wussten, dass der Kapitän rechtzeitig in Palermo ankommen würde. Dort schnappten wir uns, nach einer präzisen PREISABSPRACHE ein Taxi zu einem Hotel in der Innenstadt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; Früh auf, weil gemäss Internet geht der Bus von Palermo nach Siracusa um 9 Uhr. Rechtzeitig waren wir bei der Bushaltestelle mit unseren sieben Gepäckstücken und der Überlänge. In der Bigllieteria lernen wir, dass der Bus nach Siracusa um 8 Uhr gefahren ist. Der nächst geht nachmittags um 16 Uhr (welch nette Aussicht 7 Stunden mit sieben Gepäckstücken, welche insgesamt mehr als 60 Kilos wiegen an einer Bushaltestelle in Palermo rumzuhängen). Wiederum verzichten wir auf Diskussionen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rolf macht es sich mit dem Gepäck gemütlich. Er sitzt wie eine Henne auf sieben frisch geschlüpften Kücken und rundherum hächeln ein Dutzend Füchse. Ich bekomme Ausgang. Der Himmel ist immer noch verhangen und schon beginnt es zu Tropfen. Meine Pfadiehre verbietet mir mich in die nächste Boutique zu werfen. Stattdessen finde ich einen Bus nach Catania, welcher subito losfährt. Rolf, ich  und alle sieben Kücken sind vorerst im Trockenen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die drei Stunden im Bus nach Catania sehen wir kaum etwas. Der Regen ist so dicht und die Strassen gleichen braunen Bächen. In Catania steht der Bus nach Siracusa gleich neben an und weiter geht die flotte Fahrt. Der Chauffeur scheint frisch verliebt zu sein. Im grössten Verkehrsgewühle säuselt er seine Bacchi in sein Telefonino, verdreht in schierem Entzücken seine Augen, kann fast nicht normal sitzen, weil sein Ding so unkontrollierbar dingig ist. Der Akku ist endlich leer.&lt;br /&gt;Rolf und ich sehr erleichtert. Aber zu früh gefreut, ein echter Italiener hat heute mindesten ZWEI  Telefoninos auf sich. Er fährt weiter und telefoniert. Ignoriert Rotlichter, quert Sicherheitslinien, kümmert sich um sein Ding, quetscht einen Pickel am Nasenflügel aus, raucht zwischendurch eine Zigarette. Wir schwitzen Blut und Wasser. Pure Angst.&lt;br /&gt;Der Bus hält. Wir wagen wieder zu Atmen. Der Chauffeur klappt sein Telefonino zu. Wir sind in Siracusa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;PRESENT. Endlich wieder daheim. Schiff gut, wir zwäg, alles paletti. Auf zu neuen Abenteuern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: 1000 Meilen Zug, Taxi und Fähre braucht ca. 4 Adrenalinpunkte. 30 Kilometer Bus von Catania nach Siracusa ca. 9 Adrenalinpunkte. 350 Meilen Segeln brauchen ca. 2 Adrenalinpunkte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-4269232690149630071?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/4269232690149630071/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=4269232690149630071' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/4269232690149630071'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/4269232690149630071'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/08/wenn-einer-eine-reise-tut.html' title='Wenn einer eine Reise tut'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-6584053303335272898</id><published>2007-05-10T14:22:00.000-07:00</published><updated>2007-05-10T14:23:36.597-07:00</updated><title type='text'>Malta, Gozo und Comino</title><content type='html'>Malta, Gozo und Comino&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mitte März 07 haben wir unser Winterlager in Siracusa verlassen. Für die 100 Seemeilen nach Malta benötigten wir genau eine Woche. Stürmische Winde hielten uns am Capo dei Correnti fest.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Einfahrt unterhalb der Festungen von Valletta in den Msida Creek ist erhaben.&lt;br /&gt;Dass sich Sultan Saladin und später die Nazis die Zähne am Bollwerk ausgebissen haben, ist leicht zu verstehen. Die strategische Lage der Insel im Mittelpunkt des Mittelmeers ist eminent. Hier gibt es keinen Fluss und keine Bäche und anstelle von Wäldern und  Feldern; Steinhaufen. Weite Abschnitte der Küsten sind trutzig und schlecht geschützt. Wer zum Teufel will hier wohnen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Verwöhnt von der üppigen Schönheit Siziliens kommen wir an in der wichtigsten Festung des Christlichen Abendlandes im Mittelmeer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Erhaben und edel waren die Ideen des Johanniter Ordens, sich um die Verwundeten und Kranken Ritter der Kreuzzüge in Jerusalem zu kümmern.&lt;br /&gt;Hier in Malta fanden sie nach dem Falle der heiligen Stadt und dem Falle von Rhodos einen letzten Unterschlupf. Hier liessen sie sich nieder, befestigten die Stadt und bauten ein Spital. Die pflegerischen Konzepte waren fürs späte Mittelalter vom Feinsten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unsere Bewunderung für die Leistungen der Johanniter wird geschmälert beim Besuch der Kathedrale von Valletta. In schlichtem Normannischen Stil erbaut erscheint sie von aussen bescheiden. Jäh ändert sich das Bild beim Eintreten. Aus dem Edelsten ist das Interieur gebaut. Die kunsthandwerklichen Verzierungen in Edlehölzern, Marmor, Halbedelsteinen, Silber und Perlmutter kleiden die Kirche aus bis zum hintersten Winkel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beim näheren Betrachten ist zu sehen: „Wau,- wir sind in einer Bauchnabelschau“. Die ganze Kirche ist ein riesiger Teich des Selbstlobes. Jeder Grossmeister des Johanniterordens hat zu Lebzeiten dafür gesorgt, dass seine Grabplatte von seinem  uneingeschränkten Edelmut und tiefer Gläubigkeit berichtet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Malta ist für Langzeitsegler eine interessante Destination. Rund um Valletta bieten der Grand Harbour und Msida Creek Liegeplätze für mehr als 1000 Yachten aller Längen. Die Preise sind vernünftig und die Serviceangebote vielseitig. Neben Maltesisch ist Englisch die offizielle zweite Landessprache und das erleichtert die Kommunikation erheblich. Der öffentliche Verkehr ist gut ausgebaut und günstig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Odysseus hat es nach Gozo getrieben, wo er in den Armen der Calypso den Rest der Welt für eine ganze Weile vergiess. Gozo ist hübsch. Nette kleine Sandstrände, verträumte Buchten, attraktive kleine Städtchen und Dörfer laden zum Verweilen. Wir könnten hier leicht für einige Wochen oder Monate rumhängen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ramla Bay haben wir meinen fünfzigsten Geburtstag gefeiert. Wild romantisch mit einem Feuer am einsamen Sandstrand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Comino liegt zwischen Malta und Gozo. Die grosse Attraktion ist die „blue Laguna“, ein Ankerplatz mit glasklarem Wasser. Römische Ruinen wollen entdeckt werden. Und das „süsse Nichtstun“ scheint genau auf dieser kleinen Insel daheim zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Malta, Gozo und Comino sind immer eine Reise wert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-6584053303335272898?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/6584053303335272898/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=6584053303335272898' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/6584053303335272898'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/6584053303335272898'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/05/malta-gozo-und-comino.html' title='Malta, Gozo und Comino'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-4032518554092922129</id><published>2007-05-10T14:04:00.000-07:00</published><updated>2007-05-10T14:20:47.019-07:00</updated><title type='text'>Der Kapitän bäckt sein erstes Brot</title><content type='html'>Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber um es gleich am Anfang zu verraten, das erste Brot des Kapitäns war durchaus gut geraten. Immerhin schriebe ich diesen Text Tage nach dem Verzehr dieses Gesellenstückes.&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5063041101003875794" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RkOJDmSJ5dI/AAAAAAAAAA0/O61bd9ZeqAM/s320/back+in+Sirakusa+016.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;                                            Das Brot&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;Draussen tobte ein Sturm so schwer, dass ein Landgang schlicht nicht möglich war. Nachdem die Brotvorräte auf dem Schiff allesamt aufgezehrt waren und dem Kapitän das „Dame Spiel“ endgültig verleidet war, musste eine neue Aufgabe auf den Tisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich, der „Smut“ hatte dafür besorgt zu sein, dass Mehl, Hefe, Salz, Wasser in Rein und Glied parat standen. Als dann schritt der Kapitän zu Tat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frohen Mutes wollte er ein Kilo Mehl in die Schüssel hauen. Lediglich mein Argument, dass wir zwei das Brot nur redlich und mit Genuss selber und in einigermassen frischen Zustand verzehren könnten mit der Hilfe von einigen Dutzend Kakerlaken konnte ihn überzeugen, dass ein halbes Kilo reichlich sein würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also das halbe Kilo rein und dann eine schwungvolle Kelle Salz. Er löste dann die Hefe in Wasser auf. Den kleinen Löffel schwang er im Takte zu Löfflers „sailing to Philadelphia“.&lt;br /&gt;Hefe und die von Betty Bossi empfohlene Menge Wasser flutschten in die Schüssel und gleich hinterher alle zehn Finger der Kapitäns.&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5063043106753603042" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RkOK4WSJ5eI/AAAAAAAAAA8/CulXT7WAS3Q/s320/back+in+Sirakusa+004.JPG" border="0" /&gt;                                                       Das klebt  &lt;br /&gt;&lt;p&gt;Huch, wie das klebte und klebte und klebte. Der Kapitän verlangte eine andere Musik…. Peter Rebers „Trans-Atlantik-Törn erwies sich als passend. Was für Peter 3000 Meilen Atlantik, war für Rolf der Kampf mit der Kleber-Masse. Endlich Land in Sicht. Was für Peter Reber die Karibik war für Rolf ein handfester Teig.&lt;/p&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5063044141840721394" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RkOL0mSJ5fI/AAAAAAAAABE/rE2aZOdko80/s320/back+in+Sirakusa+002.JPG" border="0" /&gt;                                                      Der Teig&lt;br /&gt;Es war Zeit für einen Wechsel der CD. Das „Phantom der Oper“ mit Florian Schneider erwies sich als dramatisch genug, das Kneten und den Teig auf den Tisch klopfen zu begleiten. Als der Teig dann ordentlich versorgt unter einem feuchten Tuch in der Kühle stand, stellten wir die Musik ab und begaben uns zu Bett.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen weckte mich der Duft eines frisch gebacken Brotes. Himmlisch. Und draussen durfte es noch weiter stürmten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-4032518554092922129?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/4032518554092922129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=4032518554092922129' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/4032518554092922129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/4032518554092922129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/05/der-kapitn-bckt-sein-erstes-brot.html' title='Der Kapitän bäckt sein erstes Brot'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RkOJDmSJ5dI/AAAAAAAAAA0/O61bd9ZeqAM/s72-c/back+in+Sirakusa+016.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8347706005432446835.post-5256326204427976246</id><published>2007-04-20T11:43:00.000-07:00</published><updated>2007-04-20T11:56:40.789-07:00</updated><title type='text'>Überwintern in Siracusa / Sizilien</title><content type='html'>&lt;div&gt;&lt;div&gt;Überwintern in Siracusa / Sizilien&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Gleich den Zugvögeln wird die Langzeitseglerschar Ende des Sommers unruhig. Es gilt ein Winterlager zu suchen. Schwarmweise ziehen sie in Richtung Südtürkei, den Balearen, Kanaren oder Sizilien.&lt;br /&gt;Zu Tausenden füllten Stare die Alleen von Siracusa Ende November. Hochbetrieb in den Bäumen und höchste Zeit ein kleines Segelschiff gut zu vertauen. Das Mittelmeer kann im Winter ganz deftig schäumen. Windstärken 9 bis 11 sind keine Seltenheit und sie können tagelang toben und sehr hohe Wellen aufbauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Südöstliche Ecke der grössten Insel im Mittelmeer wurde schon im antiken Griechenland geschätzt. Das sanfte Gebiet ist sehr fruchtbar, verfügt über ergiebige Quellen und ist gesegnet mit einem ausserordentlichen Fischreichtum. Baumaterial wie Sandstein und Holz fanden / finden sich vor Ort.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5055584962791809266" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RikLvO8DIPI/AAAAAAAAAAk/fhYqj3QeUho/s320/Siracusa+b.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;Eine grosse Lagune bildet einen natürlichen Hafen in dem auch grosse Handelsflotten sicheren Schutz finden / fanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es erstaunt nicht, dass Siracusa zusammen mit Athen und Karthago als eine Metropole der Antike gilt. Mit dem Aufstieg Roms drehte sich kulturell das Rad der Stadt rückwärts. Wasserleitungen, Theater, Tempel eine funktionierende Stadt waren gebaut. Anstelle des Sprechtheaters wurden nun römische Spiele gespielt und in den Tempeln der Demeter flugs Venus angebetet. Später kamen die Araber und brachten den Islam und raffinierte Gewürze. Mathematik, Medizin, Sternkunde, Musik und Philosophie wurden gelehrt und gelernt.&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5055584958496841954" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://2.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RikLu-8DIOI/AAAAAAAAAAc/OLpXR-x5zOk/s320/Siracusa+a.JPG" border="0" /&gt; &lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div&gt;Die Normannen, gerufen von der Kirche räucherten Sizilien aus und vertrieben alle Ketzer. Eine schwarze Zeit für Sizilien. Der Etna bot gleichsam die passende Kulisse. Wütende Vulkan Ausbrüche und schwere Erdbeben schüttelten das gebeutelte Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den Sizilianern verbleib nur, sich innerhalb der nächsten Umgebung zu organisieren. Familie, Clan, Dorf, verschworene Interessensgemeinschaften. Für uns mit Abscheu erkannt als „Mafia“, für die Einheimischen das Rezept zu Überleben und sich vor Ausbeute zu schützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Siracusa ist nicht gleich Sizilien. Palermo und Catania ticken anders.&lt;br /&gt;Der Einfluss der alten Griechen ist hier all gegenwärtig spürbar. Es geht etwas langsamer, fröhlicher und philosophischer zu. Der Einfluss des Islam im positiven Sinne zeigt sich in Elementen der Architektur und der lokalen Kultur. Der Stadt fehlt die Ambition zum „gross werden“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den ganzen Winter über wird gesegelt, gerudert, Wasserpolo gespielt und natürlich gefischt. Das Leben pulsiert mit den Jahreszeiten und ist geprägt von Fruchtbarkeit und Überfluss. Demeters Land ist heute eine Hochburg der Verehrung der „Muttergottes“. Maria ist allgegenwärtig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Versüsst haben unseren Aufenthalt die Marineros des Pontile Santa Lucia. Roberto und Carmelo brachten uns Italienisch bei und hüteten die PRESENT wie ihr Augapfel. Der junge Manager der Marina, Nino spricht sehr gut Englisch und Deutsch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Fisch- und Gemüsemarkt findet täglich vormittags statt und ist eine Sinnesfreude. Einkaufen macht Freude weil alles frisch ist. Abgesehen von seltenen Ausnahmen wird ein fairer Preis verlangt. Übers Ohr gehauen? Im Gegenteil zum Teil wird man im Winter als Gast regelrecht verwöhnt. &lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8347706005432446835-5256326204427976246?l=present-hb.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://present-hb.blogspot.com/feeds/5256326204427976246/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8347706005432446835&amp;postID=5256326204427976246' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/5256326204427976246'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8347706005432446835/posts/default/5256326204427976246'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://present-hb.blogspot.com/2007/04/berwintern-in-siracusa-sizilien.html' title='Überwintern in Siracusa / Sizilien'/><author><name>present.basel</name><uri>http://www.blogger.com/profile/02212502896174592867</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='32' height='24' src='http://bp2.blogger.com/_KL65j3jP0Ag/R1LcYC6uHYI/AAAAAAAAAJw/3k8Tk15F5EY/S220/Dubrovnik250805+061.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_KL65j3jP0Ag/RikLvO8DIPI/AAAAAAAAAAk/fhYqj3QeUho/s72-c/Siracusa+b.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry></feed>
